Die Utopie vom Utoquai


 

… mit anderen Mitteln‹ sollte die Gemeinschaft die emanzipatorische Kraft der Theorien von Sigmund Freud mitten in die westliche Gesellschaft hineintragen.

Am Rand des jugoslawischen Partisanenkampfs hatten sich gegen Ende des
Zweiten Weltkriegs Goldy Matthèy, Paul Parin und Fritz Morgenthaler kennengelernt. Bei den einen war ihre Praxis am Utoquai bald als marxistische Denkzelle verschrien, bei den anderen als Denkpraxis
gefürchtet, die die Verdrängung des Sexuellen in Freudianischen Institutionen unter dem Druck der Krankenkassen-Gesellschaft anprangerte. Nun zeigt der Auftakt zu einer Briefausgabe, dass die drei selbst ein Beziehungsgeflecht des Erotischen verband, dessen Funke vom Körperlichen ins Geistige und Künstlerische übersprang.«

(Neue Zürcher Zeitung, 18.7.2019)

 

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