Der neue City Guide »Jüdisches Berlin« ist da


 

Die hier in 29 Kapiteln beschriebenen Spaziergänge durch die jüdische Berliner Geschichte führen deutlich vor Augen, wie stark die Stadt von jüdischen Traditionen geprägt war und in welchem Maße diese fruchtbare Verbindung zertrümmert worden ist. In nur zwölf Jahren ging zugrunde, was innerhalb von zwei Jahrhunderten als eine europäische Hoffnung entstanden war.
Die erhalten gebliebenen jüdischen Orte mussten dem planerischen Neubeginn weichen, sodass dieser von Verdrängung begleitet war. So entstanden die Un-Orte jüdischen Lebens, die sich nur noch schwer entziffern lassen und der regelmäßig erneuerten Erklärung bedürfen. Die vielen kleinen Geschichten und Begebenheiten, die am jeweiligen authentischen Ort oder Un-Ort im Buch erzählt werden, schaffen mehr Bewusstsein und Gedächtnis als jedes Denkmal oder Mahnmal. Folglich gilt es, viele Denkorte zu schaffen statt großer Denkmäler, die die Erinnerung neutralisieren.
Mit Adressen zum jüdischen Leben und jüdischer Kultur heute.

 

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