Judentum



Camilla Hirsch
TAGEBUCH AUS THERESIENSTADT

herausgegeben von Beit Theresienstadt

 

»Man wird so abgestumpft von dem vielen Leid und Elend, dass es einen fast nicht mehr berührt« schreibt Camilla Hirsch in ihrem Tagebuch-Eintrag vom 3.9.1942. Die 73 Jahre alte Wienerin wird 1942 ins KZ Theresienstadt deportiert, in dem sie bis 1945 überlebt.
Es handelt sich um ein ...

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Lis Malina (Hg.)
DEAR PAPA, HOW IS YOU?

Das Leben Erich Wolfgang Korngolds in Briefen

 

Zahlreiche neu entdeckte Korrespondenzen des Komponisten geben ein selbstredendes Zeugnis eines bewegten Lebens der hochkarätigen Künstlerfamilie. Von der brennenden Liebe der Eheleute bis hin zum Exil in Amerika - der kreative Schreiber bewahrt stets Witz und Phantasie.

Erich an H. und R. ...

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Sandra Wiesinger-Stock
HANNAH FISCHER – »DAS EXIL WAR MEINE UNIVERSITäT«

 

Hannah Fischer musste Österreich mit 13 Jahren - von den Nationalsozialisten verfolgt - verlassen. Im Exil in Großbritannien wurde sie Schülerin Anna Freuds. Nach ihrer Rückkehr 1946 und ihrem Studium an der Universität Wien sorgte sie als Kinderpsychologin und psychoanalytisch orientierte ...

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Barbara Serloth
VON OPFERN, TäTERN UND JENEN DAZWISCHEN

Wie Antisemitismus die Zweite Republik mitbegründete

 

Es stellt sich nicht die Frage, ob es im Österreich der Nachkriegsjahre Antisemitismus gab, sondern welchen Einfluss er auf die Konstruktion der Zweiten Republik hatte. Der aktive und nicht-aktive Antisemitismus der politischen Eliten offenbarte sich in den Willensbildungsprozessen rund um die ...

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Michaela Feurstein-Prasser, Gerhard Milchram
JüDISCHES WIEN

 

Zu einem Wienbesuch gehören die Palais Eskeles und Epstein, das Haus Wittgenstein, die Kaffeehäuser, in denen sich die jüdischen KünstlerInnen, LiteratInnen und KomponistInnen getroffen haben oder Freuds Praxisräume in der Berggasse, wo die Psychoanalyse entstand.
Für alle BesucherInnen bietet ...

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Dieter J. Hecht, Eleonore Lappin-Eppel, Michaela Raggam-Blesch
TOPOGRAPHIE DER SHOAH

Gedächtnisorte des zerstörten jüdischen Wien

 

Das Buch greift eine Leerstelle in der Literatur zur Geschichte der Stadt Wien auf: die "Sichtbarmachung" der Verfolgung, Vertreibung und Ermordung der jüdischen WienerInnen bzw. der im Zuge der NS-Verfolgungspolitik nach Wien verbrachten jüdischen ÖsterreicherInnen. Das Wien der Jahre 1938 bis ...

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Adelheid Mayer, Elmar Samsinger
FAST WIE GESCHICHTEN AUS 1001 NACHT

Die jüdischen Textilkaufleute Mayer zwischen Europa und dem Orient

 

»Der Stoff einer 140 Jahre alten Familiengeschichte«

Gemeinsam mit Adelheid Mayer erzählt Elmar Samsinger die bewegte Familien- und Firmengeschichte der Textilkaufleute Mayer. Die Saga spiegelt Höhen und Tiefen österreichischer Konfektionsgroßhändler in Wien und in der Levante sowie 140 Jahre ...

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Robert Streibel
BüROKRATIE & BELETAGE

Ein Ringstraßenpalais zwischen »Arisierung« und spätem Recht

 

150 Jahre Ringstraße als Anlass, einen Blick auf die jüdische Geschichte der Prachtstraße zu werfen. Etwa ein Viertel der Bauten wurden entweder von jüdischen Architekten erbaut oder die Auftraggeber und Bewohner waren Juden.
Doch wie viel Geschichte verbirgt sich in einem Haus? Das ...

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Bernadette Mayrhofer, Fritz Trümpi
ORCHESTRIERTE VERTREIBUNG

Unerwünschte Wiener Philharmoniker. Verfolgung, Ermordung und Exil

 

29 Musiker der Wiener Philharmoniker wurden ab März 1938 verfolgt, ermordet oder vertrieben. »Herzstück« des Buches bilden 17 biographische Porträts betroffener Musiker. Diese Porträts erzählen von den schmerzhaften Erfahrungen der gewaltvollen Vertreibung aus dem Orchester und aus Wien, aber auch ...

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Irene Nawrocka (Hg.)
IM EXIL IN SCHWEDEN

Österreichische Erfahrungen und Perspektiven in den 1930er und 1940er Jahren

 

Schweden wurde zur Zuflucht für ca. 700 bis 1000 ExilantInnen aus Österreich, die aus politischen und rassistischen Gründen vor der Verfolgung durch das nationalsozialistische Regime fliehen mussten. Den Flüchtlingen wurde in Schweden - sowohl von offizieller Seite als auch von der Bevölkerung - ...

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Ulrich Schmidt
»ICH GEBE ZU, GEHöRT ZU HABEN«

Die Auslöschung der jüdischen Gemeinde Stryj und das Schutzpolizeiregiment 24

 

Anfang Oktober 1941 erhielt eine 20-köpfige Gruppe von Polizisten aus Wien den Marschbefehl nach Stryj in Ostgalizien (in der heutigen Ukraine), um für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Erst im Sommer 1944 traten sie den Rückzug an. Zurückgelassen hatten sie eine Blutspur von ca. 30 000 ermordeten ...

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Christoph Lind
KLEINE JüDISCHE KOLONIEN

Juden in Niederösterreich 1782–1914

 

Von jüdischen Inseln schreibt die Zeitung »Die Neuzeit« vom 20. Dezember 1861 über die damals gerade entstehenden Gemeinden in Niederösterreich. Deren Geschichte begann im Jahr 1782, als Kaiser Josef II. das Toleranzpatent für Wien und Niederösterreich erließ.
Erst nach 1815 und vor allem ab den ...

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Anna Wexberg-Kubesch
VERGISS NIE, DASS DU EIN JüDISCHES KIND BIST

Der Kindertransport nach England 1938/39

 

Der Kindertransport nach England in der Zeit vom Novemberpogrom 1938 bis zum Kriegsbeginn 1939 rettete cirka 10 000 jüdischen Kindern das Leben.
Anna Wexberg-Kubesch hat für dieses Buch Biographien untersucht, die das individuelle und kollektive Erleben der geretteten Kinder in den Familien, in ...

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Alexander Kluy
JüDISCHES MARSEILLE UND DIE PROVENCE

 

Massalia, Marseille: 2013 Europäische Kulturhauptstadt. In der Mitte des 20. Jahrhunderts wurde Marseille zum rettenden Ort für manche Juden, zum Endpunkt für viele andere, nach 1945 zum Transitort für Juden aus dem Maghreb; heute beherbergt die Hafenstadt die zweitgrößte jüdische Gemeinde in ...

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Gaby Aldor
WIE TANZT NUN EIN KAMEL?

Die Geschichte der Ornstein-Familie und die Erfindung des modernen israelischen Tanztheaters

 

Übersetzt von Liliane Meilinger.

Im Juni 1920, an einem heißen Sommertag, ging Jacques Ornstein, Bewunderer Theodor Herzls und vormals Offizier im 1.Weltkrieg, in Jaffa von Bord und schrieb seiner Familie: »Kommt, das ist das Paradies«.
So begann die Geschichte der drei Tänzerinnen, Margalit und ...

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Raphaela Kitzmantel
DIE JIDDISCHE WELT VON GESTERN

Josef Burg und Czernowitz

 

»In einem jiddischen Schtetl« im habsburgischen Kronland Bukowina wurde der Schriftsteller Josef Burg 1912 geboren. Bereits als Jugendlicher zieht er mit seiner Familie in die k.u.k. Provinzhauptstadt Czernowitz, wo er sich den jiddischsprachigen Kreisen anschließt. Er verbringt die Jahre 1935-38 ...

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Christoph Lind, Georg Traska
HERMANN LEOPOLDI, HERSCH KOHN

Eine Biographie

 

Der Künstler Hermann Leopoldi war einer der begabtesten und meist gefeierten Komponisten, Pianisten, Sänger und - wie er sich selbst nannte - »Klavierhumoristen« des Wiener Liedes sowie des deutschsprachigen Schlagers der 1920er bis 1950er Jahre. Kurz vor dem endgültigen Durchbruch Anfang der ...

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Rudolf Kauders
DONAUWALZER AM IRAWADI

Exil in England, Kampf in Burma, Rückkehr nach Wien

 

Es ist eine glückliche und abenteuerreiche Kindheit, die Rudolf Kauders im Wien der 1920er und 1930er Jahre verbringt. Doch 1938 wird der jüdische Vater fristlos entlassen, die Familie aus der Wohnung vertrieben. Dem engagierten achtzehnjährigen Studenten der Technischen Chemie wird rasch bewusst, ...

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Alexander Kluy
JüDISCHES PARIS

 

"Ein aufgeschlagenes Buch ist Paris zu nennen, durch seine Straßen wandern, heißt lesen." So schwärmte Ludwig Börne, der Frankfurter Jude und kritische Publizist, von der Stadt, in die er geflohen war und wo er 1837 starb. Auch sein ihm verhasster Kontrahent, der Dichter Heinrich Heine, ebenso ein ...

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Alexander Litsauer, Barbara Litsauer (Hg.)
VERLORENE NACHBARSCHAFT

Jüdische Emigration von der Donau an den Rio de la Plata

 

Während und nach dem Zweiten Weltkrieg emigrierten ca. 40.000 deutschsprachige Juden nach Argentinien. Die Gemeinde ist auch heute noch eine der größten weltweit. 2008, also 70 Jahre nach der Pogromnacht, stand eine 1938 zerstörte Wiener Synagoge für zwei Wochen in einem Park im Zentrum von Buenos ...

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Werner Sulzgruber
DAS JüDISCHE WIENER NEUSTADT

Geschichte und Zeugnisse jüdischen Lebens vom 13. bis ins 20. Jahrhundert

 

Der Bild- und Textband über Wiener Neustadt zeigt die Geschichte der jüdischen Gemeinde und die Orte jüdischen Lebens: das Judenviertel im Mittelalter, Bethaus, Schächthaus und Synagoge im 19. und 20. Jahrhundert.
In Form von »Stadtspaziergängen« werden ausgewählte Wohnadressen, Geschäfte und ...

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Oksan Svastics
JüDISCHES ISTANBUL

 

Aus dem Türkischen von Monika Demirel
Die jüdische Gemeinde Istanbul zählte in der Vergangenheit zu den größten in der Welt, seit Jahrhunderten gibt es dort jüdisches Leben. Erste Ansiedlungen von Juden finden sich schon vor mehr als 1700 Jahren, Überlebende der römischen und byzantinischen ...

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Otto Tausig
KASPERL, KUMMERL, JUD

Eine Lebensgeschichte, aufgezeichnet von Inge Fasan

 

»Ich habe Glück gehabt in diesem Leben. Wie oft könnte ich schon tot sein! Hitler, Krieg und Herzinfarkt und immer bin ich noch da, 88 Jahre alt, und erzähle mein Leben.« Kasperl, Kummerl, Jud - die drei Leben des Otto Tausig: der Komödiant, der Theatergeschichte schrieb, der ehemalige Kommunist , ...

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Bob Martens, Herbert Peter
DIE ZERSTöRTEN SYNAGOGEN WIENS

Virtuelle Stadtspaziergänge

 

Virtuelle Spaziergänge zu den zerstörten Synagogen Wiens: Dieses Buch widmet sich jenen ehemaligen Wiener Synagogen, die der nationalsozialistischen Zerstörung zum Opfer gefallen und unwiederbringlich aus dem Stadtbild verschwunden sind. Sie hinterließen ebensolche Lücken im Stadtbild wie ihre ...

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Alexander Kluy
JüDISCHES MüNCHEN

 

Das jüdische München führt den Leser und die Leserin durch eine spannende Stadt, die weitaus mehr zu bieten hat als Weißwurst, Oktoberfest und Viktualienmarkt. 2007 wurde in München, zentral gelegen, Deutschlands wohl spektakulärste neue Synagoge der auf rund 9000 Mitglieder angewachsenen ...

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Renata Schmidtkunz
IM GESPRäCH – URI AVNERY

»Ich hoffe und glaube, dass ich den Frieden noch erlebe«

 

»Ich habe in den letzten 71 Jahren meines Lebens keinen einzigen Tag des Friedens erlebt. Ich hoffe und glaube, dass ich den Frieden noch erlebe.« Uri Avnery in einer Rede, die er im Juni 2005 in Salzburg hielt.
Was ist dieser Mann? Ein Träumer? Ein Wirklichkeitsverdränger? Ein Heilsverkünder ...

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Herbert Exenberger
GLEICH DEM KLEINEN HäUFLEIN DER MAKKABäER

Die jüdische Gemeinde in Simmering 1848-1945

 

Vergleichbar den jüdischen Memor-Büchern, die Wissen über zerstörte jüdische Gemeinden bewahren, ist auch dieses Buch ein Erinnerungszeichen. Es sind die Erinnerungen an die jüdische Gemeinde in Simmering von 1848 bis 1945.
Vor mehr als zwanzig Jahren begann Herbert Exenberger über die jüdische ...

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Christina Köstner, Klaus Voigt (Hg.)
ÖSTERREICHISCHES EXIL IN ITALIEN

1938–1945

 

Italien war als Zufluchtsort für viele tausende rassistisch und politisch Verfolgte aus Österreich und anderen vom Nationalsozialismus überwältigten Ländern von extremen Widersprüchen geprägt: Der offiziellen Politik der Judenverfolgung standen eine geradezu herzliche Hilfsbereitschaft und ...

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Alfred Fehringer
»IHR MüSST HIER WEG«

Die Jüdische Gemeinde Hollabrunn von 1850 bis 1938

 

Alfred Fehringer unternimmt den Versuch einer Rekonstruktion der jüdischen Gemeinde, wie sie vor ihrer Vernichtung im Jahr 1938 existierte. Die von den Nationalsozialisten Verfolgten werden benannt, ihre Funktion als BürgerInnen der Stadtgemeinde aufgezeigt und das Gemeindeleben dokumentiert. Das ...

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Evelyn Steinthaler
JüDISCHES LONDON

 

Nicht nur das Londoner East End ist Hort einer reichen jüdischen Vergangenheit, denn obwohl Juden stets nur einen kleinen Anteil an der Gesamtbevölkerung der Metropole ausmachten, wurde das gesellschaftliche Leben Londons über die Jahrhunderte bedeutend jüdisch geprägt, wie der neue Band aus der ...

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Renata Schmidtkunz
IM GESPRäCH – RUTH KLüGER

 

»Ich komme nicht von Auschwitz her - ich stamm' aus Wien« - einer der markantesten Sätze der Literaturwissenschaftlerin Ruth Klüger. 1931 wurde sie in Wien geboren. Die Kinderjahre waren kurz und beschwert. Nach dem "Anschluss" flieht der Vater, ein angesehener Gynäkologe, vor den Nazis. Jahre ...

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JEWISH VIENNA

 

My Vienna is a bleeding joke, a wound that won´t heal. No city is funnier than Vienna, not even Tel Aviv. Robert Schindel
A joke that the reader can experience in all its gravity in this book. Historical and practical information together with numerous illustrations and maps will help interested ...

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Hermann Mittelmann
ILLUSTRIERTER FüHRER DURCH DIE BUKOWINA

Reprint der Ausgabe von 1907

 

»Dieser Führer ist mit 100 Illustrationen der schönsten Ansichten des Landes versehen, enthält außerdem die neueste Verkehrskarte der Bukowina und den neusten Plan der Stadt Czernowitz. Interessante und wissenswerte Mitteilungen für Touristen, Ausflüge, Wegmarkierungen, Touren, Fiakertaxen, Hotels ...

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Marcus G. Patka (Hg.)
LEXIKON JüDISCHER SPORTLER IN WIEN

1900-1938

 

Basierend auf Max Nordaus Diktum vom »Muskeljudentum« erhob sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts innerhalb der zionistischen Bewegung die Forderung nach sportlicher Ertüchtigung, um ein neues körperliches Selbstbewusstsein zu gewinnen, aber auch um den Antisemitismus abzuwehren. Durch oft nur ...

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Beatrix Müller-Kampel
JAKOB WASSERMANN

Eine biographische Collage

 

Hätte es vor ihm den Roman nicht gegeben, er wäre der Mann gewesen, ihn zu erfinden (...).« schwärmte Heinrich Mann, für den Jakob Wassermann »der Romancier von Geblüt« war.
Dem mit seinen Gedichten, Essays, Romanen wie »Der Fall Maurizius«, »Die Juden von Zirndorf« oder seiner Autobiographie ...

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Hans Tietze
DIE JUDEN WIENS

Geschichte, Wirtschaft, Kultur

 

»Zu erkennen, was Wien für sie und sie für Wien bedeutet haben und bedeuten, und so die Besonderheit dieses Stückes Wien und dieses Stückes westeuropäischer Judenheit zu verdeutlichen«, war Hans Tietzes Intention als er sich an dieses Buchprojekt wagte.
Erstmals am Vorabend des 2. Weltkriegs ...

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Maria Fritsche, Birgit Johler (Hg.)
1938 ADRESSE: SERVITENGASSE

Eine Nachbarschaft auf Spurensuche

 

»Für die Toten gibt es keine Rettung, nichts kann wieder ... gut gemacht werden. Das Vergessen voranzutreiben, von ihnen kein Sterbenswörtchen zu sagen, sie totzuschweigen, heißt jedoch, die Juden ein zweites Mal auszumerzen. Deshalb mühten und mühen sich Überlebende, die Erinnerung aufrecht zu ...

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Jan Stoutenbeek, Paul Vigeveno
JüDISCHES AMSTERDAM

 

Spaziert man durch Amsterdam, so entdeckt man bald in der ganzen Stadt Spuren jüdischen Lebens: Ehemalige und aktive Synagogen, das jüdische Museum, das Anne Frank-Haus, koschere Cafes und Straßennamen zeugen von der ebenso reichen jüdischen Vergangenheit, wie auch von der pulsierenden jüdischen ...

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EHLERS, Heinrich / SEGAL, Talma / TALMI, Arie (Hg.)
HASCHOMER HAZAIR

Ein Nest verwundeter Kinderseelen

 

»Jede dieser Geschichten schildert ein Menschenschicksal. Eines von Kindern ohne Kindheit, geprägt vom Erleben unsäglicher Schrecken und Gräueltaten. Sie kamen von überall her und das Dasein eines normalen Kindes hatte für sie längst noch nicht begonnen. Es war daher die vordringlichste Aufgabe, ...

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Eveline List
MUTTERLIEBE UND GEBURTENKONTROLLE - ZWISCHEN PSYCHOANALYSE UND SOZIALISMUS

Die Geschichte der Margarethe Hilferding-Hönigsberg

 

Margarethe Hönigsberg - nach ihrer Heirat Hilferding-Hönigsberg - absolvierte als erste Frau in Österreich ein Medizinstudium und war ebenfalls als erste Frau Mitglied der »Wiener Psychoanalytischen Vereinigung«. Sie stammte aus dem jüdischen Großbürgertum und der Tradition der 1848-er Revolution. ...

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PAWLOWSKY, Verena / WENDELIN, Harald (Hg.)
AUSGESCHLOSSEN UND ENTRECHTET

 

Dieser Band der Reihe Raub und Rückgabe - Österreich von 1938 bis heute illustriert anhand ausgewählter Beispiele jene diskriminierende Politik, welche der Vertreibung und Ermordung der aus der »Großdeutschen Volksgemeinschaft« ausgeschlossenen Gruppierungen voran ging. Zu nennen sind hier zunächst ...

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Traude Veran
DAS STEINERNE ARCHIV

Der Wiener jüdische Friedhof in der Rossau

 

Der Friedhof in der Rossau ist der älteste erhaltene Friedhof Wiens, ein einzigartiges kulturhistorisches Denkmal, ein steinernes Archiv.
Das Buch bietet einen Spaziergang über den Friedhof, erzählt die Geschichten der Toten und damit die 800jährige Geschichte der Juden in Wien. Jüdische Friedhöfe ...

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Christina Pal
HEINRICH STEINITZ - ANWALT UND POET

Eine Biographie

 

Gerechtigkeit und Menschenwürde waren richtungsgebende Werte im Leben Heinrich Steinitz´, das aufs Engste mit der österreichischen Zeitgeschichte und der Geschichte des Roten Wien verknüpft war.
In Bielitz (Österreichisch-Schlesien) geboren, zog es den jungen Steinitz ins Wien des Fin-de-Siècle, ...

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PAWLOWSKY, Verena / WENDELIN, Harald (Hg.)
ENTEIGNETE KUNST

 

In den 1990er Jahren machten heftige Schlagzeilen auf den Anspruch aufmerksam, den die Erben von Vertriebenen auf die Rückgabe diverser Kunstschätze stellten. Die darauf folgende Diskussion führte nicht nur zu einer gesetzlichen Neuregelung dieses Bereichs durch das Kunstrückgabegesetz, sondern ...

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Barbara Staudinger
»GANTZE DöRFFER VOLL JUDEN«

Juden in Niederösterreich 1496–1670

 

Noch Anfang des 16. Jahrhunderts lebten in Niederösterreich nur wenige Juden. Jedoch erlebte die Region im 17. Jahrhundert eine Blüte jüdischen Lebens. In über 50 Ortschaften lebten Juden auf grundherrschaftlichem Boden des Adels und zwar nicht im Ghetto, sondern häufig mit Christen unter einem ...

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PAWLOWSKY, Verena / WENDELIN, Harald (Hg.)
ARISIERTE WIRTSCHAFT

Raub und Rückgabe – Österreich von 1938 bis heute

 

Mit diesem Buch liegt der zweite Band der Reihe »Raub und Rückgabe - Österreich von 1938 bis heute« vor. Unter dem Titel »Arisierte« Wirtschaft erforschen die AutorInnen verschiedene Aspekte des Vermögensentzugs und der Restitution im wirtschaftlichen Bereich. Dabei zeigt sich, dass der ...

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Jindrich Lion
JüDISCHES PRAG/JEWISH PRAGUE

 

»Dieses Mütterchen hat Krallen« mahnte Franz Kafka seinen Freund Oskar Pollak 1902 vor Prag. Es lässt einen nicht mehr los. Dieses krakenhafte Mütterchen, dieses goldene Prag, ist eine Stadt, die ihren Reiz aus der Gleichzeitigkeit von Vergangenheit und Gegenwart, von Phantasie und Wirklichkeit ...

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Sabine Mayr
DIE STERNFELDS

Biographie einer Familie

 

Ende des 18. Jahrhunderts ließ sich die Familie Sternfeld aus Nikolsburg im ungarischen Dunaszerdahely bei Bratislava nieder, das bekannt war für die große Frömmigkeit der dortigen jüdischen Gemeinden. Die Stadt galt als Inbegriff der religiösen Tradition und des orthodoxen Erbes. Michael Sternfeld ...

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PAWLOWSKY, Verena / WENDELIN, Harald (Hg.)
DIE REPUBLIK UND DAS NS-ERBE

Raub und Rückgabe - Österreich von 1938 bis heute

 

»Raub und Rückgabe. Österreich 1938 bis heute«, so der Titel der mit diesem Band neu eröffneten Reihe. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, anhand der umfassenden Erkenntnisse, die die Österreichische Historikerkommission jüngst vorgelegt hat, einen Überblick über das komplexe Thema der Restitution von ...

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Christoph Lind
»DER LETZTE JUDE HAT DEN TEMPEL VERLASSEN«

Juden in Niederösterreich 1938–1945

 

Dieses Buch bringt zum ersten Mal eine Gesamtschau der Geschichte der Verfolgung und Vertreibung der Juden in Niederösterreich und die Zerstörung ihrer Gemeinden zwischen 1938 und 1945.
Im Jahr 1938 gab es in Niederösterreich 15 jüdische Gemeinden: Amstetten, Baden, Gänserndorf, Groß-Enzersdorf, ...

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Julia Kaldori
JüDISCHES BUDAPEST / JEWISH BUDAPEST

 

»Die Burg Zions leuchtet weit am Ufer der Donau« schwärmten die ungarischen Juden Ende des 19. Jahrhunderts von Budapest. Tatsächlich ist die ungarische Hauptstadt stark geprägt von seiner jüdischen Geschichte - zu Beginn des 20. Jahrhunderts war fast ein Viertel der Bevölkerung Budapests ...

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Elisabeth Welzig, Ernst Kilian
ZWISCHEN DEN WELTEN

Kurt Steiner: Ein Wiener beim Tokioter Kriegsverbrecherprozess

 

Mit seinen fast 90 Jahren, so resümiert die vorliegende Biographie über Kurt Steiner, wisse der in Kalifornien lebende emeritierte Hochschulprofessor für politische
Wissenschaften meist mehr über die österreichische Innenpolitik als die meisten Östereicher.
Der Sohn eines jüdischen Fleischhauers ...

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Elisabeth Malleier
JüDISCHE FRAUEN IN WIEN 1816–1938

 

Das besondere Interesse der vorliegenden Arbeit, deren Gewicht auf drei Schwerpunkten liegt, gilt der Selbstorganisation jüdischer Frauen in Vereinen und den Arbeits- und Lebensbedingungen armer jüdischer Frauen und Mädchen. Die Autorin hat zu diesem bisher kaum behandelten Themas der historischen ...

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David W. Weiss
FLUCHT UND WIEDERKEHR

Die Reise eines Überlebenden nach Österreich

 

Dies sind die Überlegungen eines Österreichers, der als Sohn des Oberrabbiners von Wiener Neustadt 1938 mit 11 Jahren aus Österreich fliehen musste.

Später wurde er eine Kapazität auf dem Gebiet der Biomedizin, auf einer Vortragsreise in Deutschland meldete sich jedoch schmerzlich die ...

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Thomas Geldmacher
»WIR ALS WIENER WAREN JA BEI DER BEVöLKERUNG BELIEBT«

Österreichische Schutzpolizisten und die Judenvernichtung in Ostgalizien 1941–1944

 

Dieser Ausspruch gibt das Selbstbild der meisten österreichischen Schutzpolizisten wieder, die von 1941 bis 1944 an der Judenvernichtung in Ostgalizien unmittelbar beteiligt waren.
Das vorliegende Buch setzt sich mit den Aktionen kleiner Dienstabteilungen der Schutzpolizei auseinander, die ab 1941 ...

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Leon Guz
ALSO WIR LEBEN NOCH

Tagebuch aus dem Versteck 1943–44

 

Leon Guz war 25 Jahre alt, als der Zweite Weltkrieg ausbrach. Die Jahre 1943 und 1944 überlebte er auf einem Dachboden versteckt in Warschau. Dort verfasste er dieses Tagebuch.

Teil I schildert die Erlebnisse im besetzten Polen 1939 bis 1942: das Ghetto, das Arbeitslager und die Flucht in den ...

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Albert Ottenbacher
EUGENIE GOLDSTERN

Eine Biographie

 

Albert Ottenbachers romanhafte Biographie der Wiener Pionierin der Volkskunde Eugenie Goldstern zeigt ein Leben, geprägt vom untergehenden Zarismus, dem Antisemitismus in Wien und schließlich dem Faschismus.
Goldstern wird 1883 in Odessa geboren. Sie flüchtet vor den großen Progromen 1905 nach ...

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