Mittwoch, 22. Oktober 2014, 19 Uhr


Buchpräsentation "Mandlbogen" Typen und Bilder aus Wien 1912 - 1918

 

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Als »Mandlbogen« bezeichnete man die im Biedermeier üblichen »Ausschneidebögen«, die man bemalen, auf Karton kleben und zu Szenen gruppieren konnte. Mit »Mandl« sind kleine Figuren gemeint. Beliebt waren dabei die »Wiener Typen« (Wäschermädl, Ottakringer ...).
Alexander Salkind (1887-1940) schuf solche Typen in literarischer Form. Der heute vergessene Publizist und Autor gab die von ihm gegründete Zeitung »Fremdenpresse« heraus, im März 1938 wurde sie verboten. Im Sommer 1940 nach Dachau deportiert, starb er dort im September desselben Jahres.

Salkind wohnte im Haus Berggasse 11, im 9. Wiener Gemeindebezirk. Bis vor kurzem befand sich in diesem Haus auch das Institut für Vergleichende Literaturwissenschaft. Studentinnen des Instituts stießen im Rahmen eines Projekts zur Aufarbeitung der Geschichte auf den früheren Bewohner des Hauses.

Mit der Neuausgabe seines im Jahr 1920 erschienenen Buches möchte das »Projekt Berggasse 11« nun einen »Stein der Erinnerung« errichten.

Zeit & Ort:
Mittwoch, der 22. Oktober um 19 Uhr.

Universität Wien
Fachbereichsbibliothek Bildungswissenschaft, Sprachwissenschaft und Vergleichende Literaturwissenschaft
Sensengasse 3a, 1090 Wien.

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alle Infos zum Buch & Bestellmöglichkeit unter http://www.mandelbaum.at/books/764/7511.

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