Editorial

 

09. Dezember 2019, 19.05 Uhr, Radio Ö1
Dimensionen: Gemeinschaftsfremd und arbeitsscheu. "Asoziale" Frauen im Nationalsozialismus

 

Von Uli Jürgens

"Der Begriff asozial bedeutet wörtlich übersetzt 'ohne Gesellschaftsempfinden'. In unserem Sinne bedeutet er, außerhalb der Volksgemeinschaft zu stehen und zwar dadurch, dass entweder das für Deutsche normale Empfinden hinsichtlich Arbeit und Leistung fehlt, oder der ausgesprochene Gegensatz zur Volksgemeinschaft durch Verbrechertum." So steht es in einem Dokument zur "Erhebung über asoziale Elemente im Reichsgau Wien" vom Dezember 1940 ...

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18. Dezember 2019, 19 Uhr — 21 Uhr, Wien
Buchpräsentation und Diskussion: »Von der Demütigung bis zur Zerstörung des Subjekts«

 

Über die Entsubjektivierung in der Shoah

 

Buchpräsentation und Diskussion mit der Autorin Anna Klieber

Open Door 18:00 – Veranstaltungsbeginn 19:00

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08. Jänner 2020, 19 Uhr, Berlin
»Die andere Kulturrevolution« und »Chinas große Umwälzung«

 

Ralf Ruckus und Felix Wemheuer präsentieren »Die andere Kulturrevolution« und »Chinas große Umwälzung« (Papyrossa Verlag) in der taz-Kantine

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09. Jänner 2020, 19 Uhr, Wien
Präsentation "Franz Marek - ein europäischer Marxist. Die Biografie"

 

An die Vorstellung des Buchs durch Co-Autorin Sarah Knoll schließt eine Podiumsdiskussion an, in der auf das Leben und das Wirken Franz Mareks auch aus der Sicht von WegbegleiterInnen und auf die geschichtswissenschaftliche Bedeutung von Biografie-Forschung eingegangen wird.

 

Am Podium

Barbara Coudenhove-Kalergi – Journalistin und Herausgeberin

Maximilian Graf – Historiker und Co-Autor

Peter Huemer – Historiker und Journalist

Katharina Prager – Historikerin und Kulturwissenschafterin 


Moderation: Ina Markova – Historikerin und Co-Autorin
Anschließend Brot und Wein.

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Hörspiel des Monats

 

Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste hat das Klangbuch Christine Lavant: Aufzeichnungen aus dem Irrenhaus von Gerti Drassl und dem Ensemble Brot & Sterne, inszeniert von Peter Rosmanith, zum Hörspiel des Monats Oktober 2019 gewählt. Die Begründung der Jury lesen Sie hier:

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Die Edition Mezopotamya

 

Gemeinschaftsedition gegen Zensur
Im Februar 2019 ist der in Neuss ansässige Mezopotamien Verlag durch das Bundesinnenministerium verboten worden. Ein einmaliger Vorgang in der Geschichte der BRD: Der Verlag wurde zu einer Teilorganisation der in Deutschland verbotenen PKK erklärt, alle seine Medien beschlagnahmt. Der Verlag veröffentlichte Literatur zur kurdischen Geschichte und Politik, darüber hinaus Romane, Kinder-, Wörter- und Lehrbücher. Kein Titel ist jemals rechtlich beanstandet oder gar verboten worden – und dennoch sind sie beschlagnahmt worden. Das ist politische Zensur „durch die Hintertür“, ein nicht hinnehmbarer Eingriff in die grundgesetzlich geschützte Publikationsfreiheit.
Der Herausgeber*innenkreis tritt nun mit dieser Edition der Zensur des deutschen Bundesinnenministeriums entgegen und legt einen Teil des deutschsprachigen Programms aus dem Mezopotamien Verlag erneut auf. Die Titel erscheinen in einer Gemeinschaftsedition der Verlage edition 8 (CH), Mandelbaum Verlag (Ö) und Unrast Verlag (D).

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Die Utopie vom Utoquai

 

18.7.2019. Stefan Zweifel berichtet in der Neuen Zürcher Zeitung über die bislang erschienenen Bücher der Werkausgabe von Paul Parin. »Bis heute gilt vielen Psychoanalytikern (sic) der Name Utoquai als Geheimwort und Ort, wo eine grandiose Utopie zu Hause war … formierte sich 1952 eine experimentelle Praxisgemeinschaft, aus der sich eine neue Form der Ethnopsychoanalyse und ein politisches Verständnis der Psychoanalyse entwickeln sollten. Als ›Fortsetzung des Guerillakampfes …

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Karl der Versager

 

19. Juni 2019. Unter dem Titel »Karl der Versager« berichtet Florian Gasser in der ZEIT über Johannes Preiser-Kapellers Buch »Jenseits von Rom und Karl dem Großen«

»Von vielen Reichen, Herrschern und Ereignissen werden die meisten Leser(innen) noch nie gehört haben. Preiser-Kapeller überwindet mit Leichtigkeit mit wenigen Worten Tausende Kilometer … So rückt sein Buch das eurozentristische Weltbild zurecht und lehrt ebenso ein wenig Demut.«

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