Editorial

 

12. Mai 2026, 19.30 Uhr, 1200 Wien
Buchvorstellung: "Frei denken, frei leben". Über die Biografie Olga Misařs

 

Autorin Brigitte Rath im Gespräch mit Anna Katharina Laggner über ihr Buch: Frei denken, frei leben. Olga Misař Aktivistin . Pazifistin . Feministin

 

Am Dienstag, 12. Mai 2026, Einlass 19 Uhr, Beginn: 19:30 Uhr
RundPunkt 11 (vormals Aktionsradius Augarten)

Gaußplatz 11, 1200 Wien


Olga Misař gehörte zu den politisch aktivsten Frauen ihrer Zeit – nicht nur in Österreich, sondern auch international. 1919, bei den ersten österreichischen Wahlen, an denen Frauen teilnehmen durften, kandidierte sie für die Demokratische Mittelstandspartei, die den Einzug ins Parlament allerdings verfehlte. Als Journalistin, Schriftstellerin und Aktivistin war sie öffentlich präsent.

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15. Mai 2026, 14 Uhr — 17. Mai 2026, 18 Uhr, Wien
Kritische Literaturtage - Buchmesse in der Brunnenpassage

 

Wie jedes Jahr werden auch 2026 unabhängige und kleine Verlage aus Wien und dem deutschsprachigen Raum vorgestellt. Diese sind eingeladen, ihr Sortiment an alternativen, gesellschafts- und sozialkritischen Büchern zu präsentieren. Politische Initiativen, die Zeitschriften und Broschüren herausgeben, sind ebenso immer vertreten.
Ein ansprechendes Rahmenprogramm mit Lesungen, Buchpräsentationen und Gesprächen – alles bei freiem Eintritt! – bringt interessierte BesucherInnen, AutorInnen und VerlegerInnen in solidarischer Atmosphäre in Kontakt.

 

Freitag, 15. Mai: 14–20 Uhr
Samstag, 16. Mai: 12–18 Uhr
Sonntag, 17. Mai: 12–18 Uhr


Veranstaltungsort der Buchmesse:
KunstSozialRaum Brunnenpassage
Brunnengasse 71 / Yppenplatz, 1160 Wien

 

34 teilnehmende Verlage und Initiativen. 15 Lesungen im Rahmen der Messe. 

 

Autor Stefan Marx liest aus seinem neuen Buch "Drogen und Kapital" am Sonntag, den 17. Mai um 17 Uhr. 

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20. Mai 2026, 19 Uhr — 20 Uhr, Wien
Buchpräsentation "Drogen und Kapital"

 

Autor Stefan A. Marx präsentiert sein Buch "Drogen und Kapital", in welchem er die globale Drogenökonomie im Spannungsfeld von Befreiung und Unterdrückung analysiert. Im Gespräch mit Alex Soliman beleuchtet er historische Entwicklungen, ökonomische Interessen und politische Verflechtungen – und diskutiert, welche Rolle Drogenmärkte in gegenwärtigen Machtstrukturen spielen. Im Anschluss besteht Gelegenheit für Fragen und Austausch.

 

Wo: Thalia Wien - Mariahilferstraße

Wann: 20. Mai 2026 ab 19 Uhr

 

Der Eintritt ist frei.

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20. Mai 2026, 18 Uhr, Graz
Zwei Frauen im Spanischen Bürgerkrieg

 

Goldy Parin-Matthèy und Marie Langer

Unter den über 1.400 Freiwilligen aus Österreich auf der Seite der Spanischen Republik (1936-39) befanden sich auch 34 Frauen, die vor allem – aber nicht nur – im Sanitätsdienst der Internationalen Brigaden tätig waren.

In zwei aktuellen Büchern über die aus Graz stammende Goldy Matthèy bzw. von der aus Wien stammenden Marie Langer werden die Wege dieser beiden Spanienkämpferinnen nachgezeichnet.

In beiden Büchern wird neben deren Sozialisation und ihrem politischen Engagement nicht nur im Spanischen Bürgerkrieg, sondern auch danach auch auf ihre Tätigkeit als Psychoanalytikerinnen in Westafrika bzw. Lateinamerika eingegangen.

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28. Mai 2026, 18.30 Uhr, 1010 Wien
Buchpräsentation "Jüdisches Leben in Wien Landstraße"

 

Gabriele Anderl stellt ihr Buch "Jüdisches Leben in Wien Landstraße" im Gespräch mit Robert Graham Knight vor.

 

Donnerstag, 28. Mai 2026 um 18:30 Uhr
Museum Dorotheergasse

Einlass 18:00 Uhr
Eintritt frei, Anmeldung erbeten



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29. Mai 2026, 19.30 Uhr, Berlin
»Geister & Gedichte« – Lesung & Gespräch mit Lukas Meisner & Mesut Bayraktar

 

Wie hängen Gedichte und Geschichten mit den Geistern der Geschichte zusammen? Wie kann der Kampf für ein besseres Leben erzählt und bedichtet werden?

 

Lukas Meisners Eltern flohen 1989 aus der DDR in die BRD. Die Familiengeschichte wird ihm zum Ausgangspunkt schonungsloser Selbstbefragung. In seinem Buch »Fluch(t). Die Sintflut heißt Westen« (Mandelbaum, 2025) verbindet sich Biografie, intergenerationale Traumata und gesellschaftskritische Analyse. Meisner erzählt und argumentiert gegen das hegemoniale Erfolgsnarrativ, der Fall der Mauer habe dem Osten die Freiheit gebracht.

Mesut Bayraktar geht in seinem Gedichtband »Linke Melancholie« (Autumnus, 2025) der Frage nach, wie arbeitende Körper und linke Bewegungen mit Verlust, Scheitern und Hoffnung umgehen – und welche Formen von Utopie und Widerstand aus der Melancholie entstehen können.

 

Anhand von Textausschnitten und Gedichten sprechen Lukas Meisner und Mesut Bayraktar an dem Abend über jene Geister und Gedichte zwischen Traumata und Gewalt, zwischen Fluch(t) und Melancholie.

 

Tickets: 7,- / ermäßigt 5,- an der Abendkasse

 

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16. Juni 2026, 18.30 Uhr, Wien
Seismograph und Impulsgeberin

 

Demokratie braucht Bildung - Erwachsenenbildung und Demokratie

 

Die christlichen Kirchen haben sich sowohl in ihrer Sozialethik als auch in der Praxis für solidarische gesellschaftliche Strukturen stark gemacht. Die Katholische Sozialakademie Österreichs (ksœ) skizziert Josef P. Mautner als Impulsgeberin für gesellschaftliche Veränderung. Die Buchpräsentation bietet Einblicke in die Arbeit der ksœ von ihrer Gründung 1958 bis zum sogenannten „Relaunch“ 2021. Zusätzlich werden Zukunftsperspektiven für gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen gegeben. Einige dieser Zukunftsperspektiven – Demokratiebildung und politische Erwachsenenbildung – werden im anschließenden Gespräch zum Thema.

 

Autor Josef P. Mautner diskutiert mit Sieglinde Rosenberger.

 

Zur Anmeldung

Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Katholischen Arbeiter:innen Bewegung Österreich (KABÖ) und dem Renner-Institut.

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Verbotenen Beziehungen - Weibliche Homosexualität im nationalsozialistischen Österreich

 

Radiosendung auf Ö1 Dimensionen

 

Verschwiegen, verfolgt, vergessen

Homosexuelle Frauen im Österreich der NS-Zeit
Gestaltung: Sabrina Adlbrecht

 

Die Forschung hat verfolgte Frauen lange kaum beachtet. Etwa 20 Schicksale hat nun die Wiener Historikerin Natascha Bobrowsky akribisch recherchiert und in einem Buch versammelt.

 

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Ausstellung am Wiener Heldenplatz: „Ich bin Ruth"

 

Die Ausstellung „Ich bin Ruth. Das kurze Leben der Ruth Maier“ findet in Kooperation mit dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) von 18. September 2025 bis 15. Oktober 2026 im Äußeren Burgtor der Wiener Hofburg am Heldenplatz statt.

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