Der Mandelbaum Verlag ist auch heuer wieder mit einem Büchertisch auf dem Volksstimmefest vertreten.
Gemeinsam mit dem Karl Dietz Verlag Berlin freuen wir uns über zahlreichen Besuch auf der Jesuitenwiese im Prater.
Margot Fischer war unsere Freundin, Autorin, Unterstützerin, Lektorin, Übersetzerin und Wildpflanzenexpertin. Ihr selbstproduziertes Fingerfood, ihre Expertise bei Wildpflanzenexkursionen im Wiener Prater und nicht zuletzt ihre Produktivität und Kreativität als Autorin und Übersetzerin (von 25 Mandelbaum Büchern!) hat uns immer wieder aufs Neue überrascht. Sie war keine Frau der großen Worte, wohl aber eine großen Wissens – mit einer ordentlichen Portion Wiener Schmäh.
All das werden wir vermissen, aber all das kann doch nicht zureichend den Verlust beschreiben, den wir durch Margots Tod erleiden. Was uns bleibt, sind Erinnerungen an gemeinsame Stunden des Lachens, Fachsimpelns, Bücherverkaufens und -präsentierens, des hippiesken Sonnenuntergang-Schauens auf La Gomera. All das fehlt, im Moment vor allem fehlt es, aber es bleibt eben auch. Das ist gut zu wissen.
Wir freuen uns mit drei unserer Autor:innen, die Preise der Stadt Wien erhalten haben. "Ausgezeichnet werden Persönlichkeiten, deren Arbeit neue Perspektiven eröffnen und das kulturelle, wissenschaftliche und bildungspolitische Leben Wiens prägen."
Architektur:
GABU Heindl Architektur
Geistes-, Sozial-, Kultur-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften (GSK):
Univ.-Prof.in Dr.in Barbara Prainsack
Volksbildung:
Mag. Hannes Sulzenbacher
Link zur Presseaussendung der Stadt Wien vom 13.08.2026
Aus Anlass des 90. Jahrestags des Spanischen Bürgerkriegs lädt das Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog zur Podiumsdiskussion:
In Anwesenheit der spanischen Botschafterin I.E. Frau Aurora Mejía diskutieren Thomas Stölting, Autor des Buchs Franco muss vergessen werden Der Spanische Bürgerkrieg und das Erinnern, Irene Filip, Leiterin des Spanien-Archivs des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstands (DÖW) und Ute Sonnleitner, Historikerin mit Schwerpunkten Widerstand und Subversion, Migrationsgeschichte und Frauen- und Geschlechterforschung über den Spanischen Bürgerkrieg, das Erinnern an ihn und wie man das Spalten von Gesellschaften verhindern kann.
Es moderiert Philipp Blom.
Am Montag, 14.09.2026 um 19 Uhr.
Im Bruno Kreisky Forum
Armbrustergasse 15, 1190 Wien
Um Anmeldung wird gebeten.
Franziska Ammer und Roland Krebs von der Gebietsbetreuung laden zu einem Stadtspaziergang durch das Gebiet des Nordbahnhofs. Dabei gehen sie u.a. auf die Geschichte des und der umliegenden Viertel vor 1938 und die Stadtentwicklungsprozesse der letzten Jahrzehnte ein.
Die anschließende Buchpräsentation mit Michaela Raggam-Blesch und Diether Hecht wird moderiert von Magdalena Bauer vom DÖW.
Mittwoch, 16.09.2026
GB*Stadtteilmanagement Nordbahnviertel / Nordwestbahnhof
Treffpunkt: Nordbahnstraße 14, 1020 Wien
17 – 18 Uhr Spaziergang durch das Volkertviertel und das Nordbahnviertel
18 – 20 Uhr Buchpräsentation im Stadtteilmanagementbüro
Eine Anmeldung ist erforderlich.
Der Umgang von Marx und Engels mit Rassismus ist heiß umstritten. Waren beide selbst verkappte Rassisten – oder haben sie bereits en passant eine kritische Rassismustheorie entwickelt? Waren sie in ihrem Blick auf die sie umgebenden rassistischen Verhältnisse schlicht ›Kinder ihrer Zeit‹ – oder im Gegenteil ›ihrer Zeit weit voraus‹?
Die Debatte hat hohe aktuelle Bedeutung, weil der Vorwurf der Marxismus sei „rassistisch“, gerade unter jungen Leuten ein falsches Bild erzeugt. Auch die vor kurzem in Wien geführte Debatte, der Karl-Marx-Hof solle umbenannt werden, ging auf diesbezügliche Vorwürfe gegen den Marxismus zurück.
Lukas Egger (Wien) hat mit Wulf D. Hund (Hamburg) und Felix Lösing (Lüneburg) dazu das Buch „Marx, Engels und der Rassismus ihrer Zeit“ geschrieben.
Im Gespräch mit Michael Hopp stellt Egger die zentralen Ergebnisse der Studie vor – und verweist auf die Perspektive einer historisch-materialistischen Rassismustheorie. Diese ist das Gegenteil einer kanonischen Marx-Engels Exegese, die Widersprüche glättet, und Marx und Engels gegen jede Kritik verteidigt.
Margarethe Hilferding-Hönigsberg (1871–1942) setzte sich als Ärztin und Sozialpolitikerin im Roten Wien aktiv für bessere Lebensbedingungen der Bevölkerung und besonders für Frauengesundheit ein. Ihre Biografie steht exemplarisch für die Emanzipationskämpfe ihrer Zeit. Sie absolvierte als erste Frau in Wien ein Medizinstudium und war auch als erste Frau in der jungen Psychoanalyse aktiv.
Frauenstudienzirkel im ega: Eveline List spricht über ihr Buch
Donnerstag, 24. September 2026, 18 Uhr
ega:frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien
Um Anmeldung wird gebeten an: mauerhofer@chello.at
BuchQuartier, MILA, OurPower und der Revisionsverband Rückenwind veranstalten erstmals gemeinsam den Tag der Genossenschaften in Wien – einen Nachmittag mit Impulsvorträgen, parallelen Workshops und offenem Austausch für alle, die kooperatives Wirtschaften mitgestalten wollen.
Freitag, 25. September 2026, 13.30 – 17.30 Uhr
BuchQuartier, Hütteldorferstraße 150–158/5/R1, 1140 Wien
Die Plätze sind begrenzt – verbindliche Anmeldung erforderlich.
Über 2.000 Kopfbedeckungen sammelte der legendäre Augustin-Verkäufer Gerri Geiger (1968 – 2026) auf seinen Streifzügen durch die Stadt. Eine Sammlung, wie sie wienerischer nicht sein kann. Der Künstler Jürgen Glück, der Gerri beim Augustin-Verkauf kennenlernte, hat mehrere Hundert dieser «Kapperle» fotografiert. Nach seinem frühen Tod gibt der Augustin gemeinsam mit Jürgen Glück einen Teil der Sammlung als Buch heraus: ein Sammlungskatalog der ganz besonderen Art!
Buchpräsentation von Kapperle. Die Sammlung Gerri Geiger
Musik: Hirsch Fisch
Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Mandelbaum Verlags präsentiert die Ausstellung in der Philipp-Schaeffer-Bibliothek über 100 Titel aus den Bereichen politisches Sachbuch, Zeit- und Globalgeschichte, Gesellschaftstheorie, soziale Bewegungen, Feminismus, Ökologie und Psychoanalyse sowie kulturgeschichtlich fundierte Kochbücher. Die Auswahl gibt Einblick in die thematische Breite des Verlagsprogramms und verbindet politische, historische und kulturelle Fragestellungen mit kulinarischer Kulturgeschichte.
Zur Finissage der Ausstellung am 30. Oktober 2026 präsentieren Karolina Dreit und Kristina Dreit ihr Buch Working Class Daughters. Über Klasse sprechen in Form einer performativen Lesung.
Zur kostenlosen Anmeldung
Christian Kravagna stellt sein neus Buch: "Die Kunst der Befreiung. Viktor Lowenfeld und die afroamerikanische Moderne" im Gespräch mit Kurator Tom Juncker vor.
Der Kunstpädagoge Viktor Lowenfeld wurde nach seiner Flucht vor den Nationalsozialisten in die Vereinigten Staaten an einem College für Schwarze in Hampton, Virginia, zu einer wichtigen Persönlichkeit in der Entwicklung des afroamerikanischen Modernismus. Sein antirassistischer Kunstunterricht steht für eine fruchtbare Transkulturation künstlerischer Ideen und pädagogischer Konzepte an der Kreuzung von jüdischen und Schwarzen Befreiungsbewegungen des 20. Jahrhunderts. Bedeutende afroamerikanische Künstler:innen wie John Biggers und Samella Lewis gingen aus Lowenfelds Klasse hervor, und 1943 wurden Arbeiten seiner Schüler:innen im Museum of Modern Art in New York präsentiert.
Donnerstag, 15. Oktober 2026 - 18:30 Uhr (Einlass 18:00 Uhr)
Jüdisches Museum Wien, Dorotheergasse 11, 1010 Wien
der Eintritt ist frei; Um Anmeldung wird gebeten
Gerhard Hanloser präsentiert und diskutiert sein Buch "Linker Antisemitismus" - Zur Kritik eines Kampfbegriffs.
Veranstaltende: marxistische linke & In Aktion gegen Krieg und Militarisierung (AKM)
Die Ausstellung „Ich bin Ruth. Das kurze Leben der Ruth Maier“ findet in Kooperation mit dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) von 18. September 2025 bis 15. Oktober 2026 im Äußeren Burgtor der Wiener Hofburg am Heldenplatz statt.