Martin Birkner, Thomas Seibert (Hg.)


Kritik und Aktualität der Revolution

1917 erlebte die Welt den ersten Versuch einer sozialistischen Revolution. Die Überwindung der russischen Feudalgesellschaft sollte der Auftakt einer weltweiten Umwälzung bilden, im Zuge derer Unterdrückung und Ausbeutung ein für alle Mal abgeschafft werden. 1989 wurde seitens der kapitalistischen Sieger_innen das »Ende der Geschichte« ausgerufen. Die Krisen, aber auch sozialen Bewegungen der letzten Jahre beweisen die Unhaltbarkeit dieses Diktums.
Die Beiträge dieses Bandes widmen sich der Frage, ob und inwiefern eine revolutionäre Umwälzung heute noch möglich und sinnvoll ist. In der Linken wird gegenwärtig viel über Begriffe wie »Transformation« und »Transition« diskutiert. Sie beanspruchen, die traditionellen Schemata von Reform und Revolution neu zu akzentuieren und zugleich Bewegungsformen von Geschichte bestimmen zu können, die mehr und anderes als Bewegungen von Reform oder Revolution wären. Liegen in ihnen vielleicht die maßgeblichen Gründe, warum das überkommene Begriffsregister der Linken der Arbeiter_innenbewegung nicht mehr in der Lage zu sein scheint, ein Bündnis zwischen Theorie und »wirklicher Bewegung« hervorzubringen?
Mit Beiträgen u.a. von Rita Casale, Alex Demirovic, Silvia Federici, Michael Hardt und Sandro Mezzadra, Rahel Jaeggi, Isabell Lorey und Karl Reitter.

 

Von Martin Birkner sind im Mandelbaum Verlag auch lieferbar:

Lob des Kommunismus 2.0

Martin Birkner, Thomas Seibert (Hg.)
Kritik und Aktualität der Revolution
17.00 €
260 Seiten
Format: 12 x 17
englische Broschur
ISBN: 978385476-668-1
Erscheint: Oktober 2017
in Vorbereitung