Mittwoch, 30. September 2015, 19 Uhr


AUSSTELLUNG: "Post41. Berichte aus dem Getto Litzmannstadt"

 

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Weiters werden Tagebücher, Auszüge aus der Getto-Chronik sowie Foto- und Filmbeiträge gezeigt. Sie bilden Versatzstücke einer Rekonstruktion, einer Erzählung, die sich im Grunde nicht erzählen lässt.
70 Jahre nach der Räumung des Gettos widmen Institutionen in Wien und Łódź jenen 5000 Jüdinnen und Juden, die 1941 vom Wiener Aspangbahnhof nach Łódź deportiert wurden, eine Ausstellung und ein Gedenkbuch. Viele der Deportierten starben in den ersten Monaten an Hunger und Krankheiten, die meisten wurden in Kulmhof und Auschwitz ermordet. Nur wenige erlebten die Befreiung.

„Niemand kann das wirklich verstehen. Es war eine Atmosphäre, die man nicht schildern kann. Man kann sie nicht filmen, man kann sie nicht erzählen.“ (Grete Stern, 2013)

KuratorInnen: Angelika Brechelmacher, Regina Wonisch, Dan Fischman
Gestaltung: Bernhard Denkinger

ERÖFFNUNG der Ausstellung: Mittwoch 30. September 2015 um 19:00 Uhr. Um Anmeldung gebeten wird, Tel. 535 04 31 – 110, events@jmw.at

Programm Eröffnung:
- Dan Fisher, Kurator: Begrüßung
- Piotr Zawilski, Staatsarchiv Lódz/ Polen
- Ernst Woller, Abgeordneter zum Wiener Landtag und Mitglied des Wiener Gemeinderats.
- KuratorInnen Angelika Brechelmacher und Regina Wonisch sprechen über das Projekt und die Ausstellung.
- Bertrand Perz, Professor am Institut für Zeitgeschichte an der Uni Wien, spricht über das Ghetto Litzmannstadt.

Dauer der Ausstellung: 30. September 2015 bis 6. Mär 2016 , anschließend in Lódz.

Link zur Homepage des Veranstalters


Link zum Buch
, das parallel zur Ausstellung erscheint und zwar in einer deutsch/englischen und einer polnisch/englischen Ausgabe.

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