Geschichte der frühen Globalisierung vom 16. bis zum 18. Jahrhundert
Mit dem 16. Jahrhundert begann die frühe Globalisierung als Prozess der Herstellung dauerhafter Beziehungen zwischen den Weltregionen. Während sich in Asien kontinentale Reiche konsolidierten, schickte das Königreich Portugal seine Schiffe um Afrika herum in den Indischen Ozean und stellte eine Seeverbindung zu den Handelsnetzwerken Süd- und Ostasiens her. Mit demselben Ziel segelten spanische Expeditionen nach Westen und eroberten dort eine „Neue Welt“. Bald folgten andere ihrem Beispiel. Obwohl die Initiativen zur transozeanischen Verknüpfung von Europa ausgingen, waren diese abhängig von gleichzeitigen Prozessen umfassender regionaler Integration. Eine multipolare Ordnung entstand, deren Grundlage die Gewerbeproduktion Eurasiens und die Edelmetalle Amerikas bildeten. Am Ende kontrollierten europäische Mächte den Weltverkehr, besaßen Stützpunkte an allen Küsten der Ozeane und beherrschten Amerika. Auf dieser Grundlage trat die Globalisierung um 1800 in eine neue Phase der globalen Hegemonie des Westens.
Von Bernd Hausberger sind im Mandelbaum Verlag auch lieferbar:
Bernd Hausberger
Die Verknüpfung der Welt
Geschichte der frühen Globalisierung vom 16. bis zum 18. Jahrhundert
ca. 23.00 €
ca. 220 Seiten
Format: 13,5 x 21
Klappenbroschur
ISBN: 978399136-137-4
Erscheint:
September 2026
in Vorbereitung