Barbara Serloth


Nach der Shoah

Politik und Antisemitismus in Österreich nach 1945

Die Zweite Republik konstituierte sich in ihrem Selbstverständnis als Gegenthese zum Nationalsozialismus. Gleichzeitig war sie Tätergesellschaft mit all den damit verbundenen Narrativen und Abwehrhaltungen.
Im Zentrum des Buches steht die Frage, wie sich der, trotz aller gegenteiliger Beteuerungen, tief verwurzelte Antisemitismus in der »beobachteten Demokratie« der Nachkriegsjahre auf die Restitutions- und Gleichberechtigungsforderungen der österreichischen Juden und Jüdinnen ausgewirkt hat.
Die Autorin analysiert die politischen und parlamentarischen Diskurse, die Gesetzwerdungsprozesse und letztlich die Restitutionsgesetze und zeigt die ambivalente, ausgrenzende Haltung der politischen Eliten auf. Das Vorurteil, dass Juden und Jüdinnen, die ihr Eigentum zurückforderten, sich bereichern wollten, blieb dabei zentral.

 

Von Barbara Serloth sind im Mandelbaum Verlag auch lieferbar:

Von Opfern, Tätern und jenen dazwischen

Barbara Serloth
Nach der Shoah
Politik und Antisemitismus in Österreich nach 1945
25.00 €
ca. 300 Seiten
Format: 13,5 x 21
englische Broschur
ISBN: 978385476-841-8
Erscheint: August 2019
in Vorbereitung

 

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