Allgemeine Reihe

Hier finden Sie die Sachbücher, die den Kern unseres Programms ausmachen: von zeitgeschichtlichen Themen über Biographien bis zu kultur- und sozialpolischen Fragestellungen.



Camilla Hirsch
TAGEBUCH AUS THERESIENSTADT

herausgegeben von Beit Theresienstadt

 

»Man wird so abgestumpft von dem vielen Leid und Elend, dass es einen fast nicht mehr berührt« schreibt Camilla Hirsch in ihrem Tagebuch-Eintrag vom 3.9.1942. Die 73 Jahre alte Wienerin wird 1942 ins KZ Theresienstadt deportiert, in dem sie bis 1945 überlebt. Es handelt sich um ein ...

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Georg Traska (Hg.)
GETEILTE ERINNERUNGEN

Tschechoslowakei, Nationalsozialismus und die Vertreibung der deutschsprachigen Bevölkerung 1937–1948

 

In einem österreichisch-tschechisch-slowakischen Oral-History-Projekt wurde erstmals die Geschichte der NS-Zeit und der Vertreibung der deutschsprachigen Bevölkerung aus der Tschechoslowakei (1945/46) gemeinsam bearbeitet und in einer transnationalen, zentraleuropäischen Erzählung dargestellt. 37 ...

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Lis Malina (Hg.)
DEAR PAPA, HOW IS YOU?

Das Leben Erich Wolfgang Korngolds in Briefen

 

Zahlreiche neu entdeckte Korrespondenzen des Komponisten geben ein selbstredendes Zeugnis eines bewegten Lebens der hochkarätigen Künstlerfamilie. Von der brennenden Liebe der Eheleute bis hin zum Exil in Amerika - der kreative Schreiber bewahrt stets Witz und Phantasie. Erich an H. und R. ...

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Tobias Batik, Julia Dragosits
DAS VOLK WILL ES SO

Über das Leben als »geistig abnormer Rechtsbrecher«

 

Mithilfe von Fotografien, Interviews und Geschichten zeigen Julia Dragosits und Tobias Batik in ihrer Sozialreportage das Leben nach der Haft und doch in Unfreiheit. Wie verändert sich ein Mensch, wenn er nach der Haftstrafe noch »für unbestimmte Zeit« hinter Gittern leben muss? Das Buch ...

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Marianne Enigl
BALDERMANN

Wien 1903–Berlin-Plötzensee 1943. Eine Arbeitergeschichte im Roten Wien

 

Mit dieser Biografie von Josef Anton Baldermann, einem der vielen Unbekannten, die vom NS-Regime zum Tode verurteilt wurden, leistet Autorin Marianne Enigl einen Beitrag dazu, »dass wir zunehmend Stimmen und Geschichten hören, die vorher an den Rand gedrängt worden sind.« (Mary Fullbrook) Es gibt ...

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Markus Drechsler, Blickpunkte (Hg.)
MAßNAHMENVOLLZUG

Menschenrechte weggesperrt und zwangsbehandelt

 

Der Maßnahmenvollzug - eine vielfach umstrittene Methode der Unterbringung von angeblich gefährlichen Rückfalltätern. Das seit den 1970er-Jahren in Österreich bestehende Gesetz steht kurz vor einer Reform. Rechtzeitig dazu werden in diesem Band Problembereiche zu diesem Modell behandelt. Der ...

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Beatrix Koll (Hg.)
»... UND VERSALZ ES NICHT«

Die älteste Kochrezeptesammlung Salzburgs aus einer spätmittelalterlichen Handschrift der Universitätsbibliothek Salzburg

 

Wie kommt ein Huhn in eine Flasche? Warum wird ein »falscher Schweinspresskopf« aus Fischen zubereitet? Die Überlieferung der handschriftlichen Kochrezeptesammlung aus dem Spätmittelalter gibt einen einzigartigen Einblick in die Kochtöpfe jener Zeit. Wer als "Häferlgucker" in den mittelalterlichen ...

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Lukas Schmidt, Sabine Schröder (Hg.)
ENTWICKLUNGSTHEORIEN

Klassiker, Kritik und Alternativen

 

Eine facettenreiche Zusammenstellung von klassischen Texten namhafter Autor_innen wie Adam Smith oder Karl Marx bis hin zu heute wegweisenden Entwicklungstheorien. Der Reader gibt sowohl eine Einführung wie einen Überblick über Sichtweisen aus dem globalen Süden, aktuelle Diskurse und feministische ...

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Sylvia Köchl
»DAS BEDüRFNIS NACH GERECHTER SüHNE«

Wege von »Berufsverbrecherinnen« in das Konzentrationslager Ravensbrück

 

Die Nazis träumten von einer verbrechensfreien Gesellschaft. Sie zogen Ideen und Dis­kur­se rechtsextremer Kriminalisten heran und konzipierten die »vorbeugende Ver­bre­chens­­bekämpfung«. Sie wollten also Ver­brechen »be­kämp­fen«, bevor sie über­haupt geschahen. Men­schen wurden als ...

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Sandra Wiesinger-Stock
HANNAH FISCHER – »DAS EXIL WAR MEINE UNIVERSITäT«

 

Hannah Fischer musste Österreich mit 13 Jahren - von den Nationalsozialisten verfolgt - verlassen. Im Exil in Großbritannien wurde sie Schülerin Anna Freuds. Nach ihrer Rückkehr 1946 und ihrem Studium an der Universität Wien sorgte sie als Kinderpsychologin und psychoanalytisch orientierte ...

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Katharina Meichenitsch, Michaela Neumayr, Martin Schenk (Hg.)
NEU! BESSER! BILLIGER!

Soziale Innovation als leeres Versprechen

 

Alte Menschen pflegen, Flüchtlinge betreuen oder Kinder unterrichten: um erfolgreich zu sein und als förderwürdig anerkannt zu werden, ist »soziale Innovation« unabdingbar - zumindest am Etikett. Doch was verbirgt sich hinter die­sem viel verwendeten Begriff? Abseits der gegenwärtig populären ...

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Thomas Schmidinger
JIHADISMUS

Ideologie, Prävention und Deradikalisierung

 

Mit der raschen Expansion des so genannten 'Islamischen Staates' 2014, dem Genozid und den Vertreibungen von Êzîdî, Christen und Schiiten im Irak haben sich viele junge EuropäerInnen jihadistischen Gruppen angeschlossen. Europa ist nun endlich auf das Problem des wachsenden jihadistischen ...

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Helga Amesberger, Katrin Auer, Brigitte Halbmayr
SEXUALISIERTE GEWALT

Weibliche Erfahrungen in NS-Konzentrationslagern. Mit einem Essay von Elfriede Jelinek

 

Sexualisierte Gewalt gegen Frauen im Nationalsozialismus ist lange auf geringes wissenschaftliches Interesse ­gestoßen. Der Breitenwirkung dieses Buches ist es zu verdanken, dass nunmehr in Politik und Öffentlichkeit ein Bewusstsein für die Opfer von sexueller Ausbeutung und Sexzwangsarbeit in ...

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Lothar Kolmer, Michael Brauer (Hg.)
HEDONISMUS LEBEN

Der »gelungene Tag« in Geschichte und Gegenwart

 

Hedonismus definieren wir als »eine heitere, in der europäischen Antike wurzelnde Lebensform beschwingter Bejahung von Genuss- und Lustmaximierung« - ganz im Gegensatz zu den geläufigen Vorstellungen von »spätrömischer Dekadenz«. Denn: »Der Sinn des Lebens ist aus hedonistischer Sicht das Leben ...

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Christian Reder
DEFORMIERTE BüRGERLICHKEIT

 

Geboren 1944 in Budapest und aufgewachsen in Wien rekonstruiert der Autor ihm familiär bekannte Beziehungen zeitgeschichtlich relevanter Personen als explizit kritische Sicht auf eine nachwirkend deformierte Bürgerlichkeit. Der Vater profitierte als Arisierungsbeauftragter für den Holzhandel, ...

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Gabriele Anderl, Simon Usaty (Hg.)
SCHLEPPEN, SCHLEUSEN, HELFEN

Flucht zwischen Rettung und Ausbeutung

 

Im Kontext der Fluchtbewegungen der Jahre 1933-1945 fanden illegale Grenzübertritte wesentlich häufiger statt als allgemein bekannt. Sie erwiesen sich vielfach als lebensrettend. Dennoch wurden die Helferinnen und Helfer oft in undifferenzierter Weise kriminalisiert, obwohl nur ein Teil von ihnen ...

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Horacio Verbitsky
DER FLUG

Wie die argentinische Militärdiktatur ihre Gegner im Meer verschwinden ließ. Aus dem Spanischen von Sandra Schmidt

 

»Eine christliche Art zu sterben ...« nannte die Katholische Kirche die Methode, Regimegegner betäubt, aber lebendig, aus Flugzeugen ins Meer zu werfen. Nach fast 20 Jahren des Schweigens gestand zum ersten Mal ein beteiligter Militär, Adolfo Scilingo, gegenüber dem argentinischen Journalisten ...

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Barbara Serloth
VON OPFERN, TäTERN UND JENEN DAZWISCHEN

Wie Antisemitismus die Zweite Republik mitbegründete

 

Es stellt sich nicht die Frage, ob es im Österreich der Nachkriegsjahre Antisemitismus gab, sondern welchen Einfluss er auf die Konstruktion der Zweiten Republik hatte. Der aktive und nicht-aktive Antisemitismus der politischen Eliten offenbarte sich in den Willensbildungsprozessen rund um die ...

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ASAP Österreich, Clemens Sedmak, u.a. (Hg.)
LESEBUCH SOZIALE AUSGRENZUNG II

Alltagswelten - Alltagserfahrungen

 

Was bedeutet es, unter permanentem Zeitdruck leben zu müssen? Wie kann Zuwendung als Schmerztherapie gelten? Und müssen sich »Armutsbekämpfer« mitunter die Frage stellen, ob sie Ausgrenzung mit zu verantworten haben? Wer bei solchen Fragen hell hörig wird, wer sich für prekäre Alltags erfahrungen ...

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Margarete Affenzeller, Gabriele Anderl (Hg.)
UND ICH REISE NOCH IMMER

Die Geschichte des Hans Kohlseisen zwischen Gmünd, Stadlau und Irland

 

Am 10. Dezember 1938 reist der 13-jährige Hans Kohlseisen mit einem von holländischen Quäkern organisierten Kindertransport nach England. Die folgenden zwölf Jahre verbringt er in Irland, getrennt von seiner durch das NS-Regime zersprengten Familie. In seinen Erinnerungen erzählt Hans Kohlseisen ...

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Uli Jürgens
ZIEGENSTEIG INS PARADIES

Exilland Portugal

 

Fluchtort Lissabon: Zwischen Spionage und Suppenküche, Rückständigkeit und neuem Schick - so lässt sich die Situation in der plötzlich von Kriegsflüchtlingen überschwemmten portugiesischen Hauptstadt in den 1940er Jahren charakterisieren. Lissabon erwies sich für politisch verfolgte Personen, ...

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Johannes Dines, Helmut P. Gaisbauer, Michael König, Clemens Sedmak, P. Virgil Steindlmüller (Hg.)
BETTELN FORDERT HERAUS

 

Die Wiederkehr des Bettelns in unseren Innenstädten lässt kaum jemanden unberührt. Betteln verstört, Betteln fordert heraus, Betteln bewegt. Wer hinter die oberflächlichen Debatten blicken und die Problemlagen aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten möchte, wird hier fündig: 13 ...

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Dieter J. Hecht, Eleonore Lappin-Eppel, Michaela Raggam-Blesch
TOPOGRAPHIE DER SHOAH

Gedächtnisorte des zerstörten jüdischen Wien

 

Das Buch greift eine Leerstelle in der Literatur zur Geschichte der Stadt Wien auf: die »Sichtbarmachung« der Verfolgung, Vertreibung und Ermordung der jüdischen WienerInnen bzw. der im Zuge der NS-Verfolgungspolitik nach Wien verbrachten jüdischen ÖsterreicherInnen. Das Wien der Jahre 1938 bis ...

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Adelheid Mayer, Elmar Samsinger
FAST WIE GESCHICHTEN AUS 1001 NACHT

Die jüdischen Textilkaufleute Mayer zwischen Europa und dem Orient

 

»Der Stoff einer 140 Jahre alten Familiengeschichte« Gemeinsam mit Adelheid Mayer erzählt Elmar Samsinger die bewegte Familien- und Firmengeschichte der Textilkaufleute Mayer. Die Saga spiegelt Höhen und Tiefen österreichischer Konfektionsgroßhändler in Wien und in der Levante sowie 140 Jahre ...

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Beigewum (Hg.)
POLITISCHE ÖKONOMIE ÖSTERREICHS

Kontinuitäten und Veränderungen seit dem EU-Beitritt

 

Der EU-Beitritt 1995 hatte tiefgehenden Einfluss auf wirtschaftliche und politische Prozesse in Österreich. Die »Politische Ökonomie Österreichs« bietet einen kritischen Überblick über Veränderungen und Kontinuitäten der politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten 20 Jahre. Das ...

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Lothar Böhnisch, Leonhard Plakolm, Natalia Waechter (Hg.)
JUGEND ERMöGLICHEN

Zur Geschichte der Jugendarbeit in Wien

 

»Die neue Erziehung ist vielmehr ein Nichttun, ein Beobachten und Zuhören als ein Mahnen, Drohen und ­Strafen«, schrieb Siegfried Bernfeld, Reformpädagoge und Psychoanalytiker, dessen Ideen vor 100 Jahren für den Anfang der Jugendarbeit in Wien stehen. In diesem Sammelband befassen sich 20 ...

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Robert Streibel
BüROKRATIE & BELETAGE

Ein Ringstraßenpalais zwischen »Arisierung« und spätem Recht

 

150 Jahre Ringstraße als Anlass, einen Blick auf die jüdische Geschichte der Prachtstraße zu werfen. Etwa ein Viertel der Bauten wurden entweder von jüdischen Architekten erbaut oder die Auftraggeber und Bewohner waren Juden. Doch wie viel Geschichte verbirgt sich in einem Haus? Das ...

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ASAP Österreich, Clemens Sedmak, u.a. (Hg.)
LESEBUCH SOZIALE AUSGRENZUNG

Aspekte von Armut in wohlhabenden Gesellschaften

 

Wer sich für Hintergründe von Armut und sozialer Ausgrenzung jenseits von Zahlen, Summen und Statistiken interessiert, wird hier fündig: 24 ExpertInnen-Beiträge aus unterschiedlichen Perspektiven (darunter Erfahrungsberichte ebenso wie Darstellungen aus Wissenschaft, Kultur und ...

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Bernadette Mayrhofer, Fritz Trümpi
ORCHESTRIERTE VERTREIBUNG

Unerwünschte Wiener Philharmoniker. Verfolgung, Ermordung und Exil

 

29 Musiker der Wiener Philharmoniker wurden ab März 1938 verfolgt, ermordet oder vertrieben. »Herzstück« des Buches bilden 17 biographische Porträts betroffener Musiker. Diese Porträts erzählen von den schmerzhaften Erfahrungen der gewaltvollen Vertreibung aus dem Orchester und aus Wien, aber auch ...

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Walter Sauer
EXPEDITIONEN INS AFRIKANISCHE ÖSTERREICH

Ein Reisekaleidoskop

 

Warum Eisenstadt in Karl Mays »Sklavenkarawane« vorkommt, was Salzburg mit dem südafrikanischen Burenkrieg zu tun hat oder ob der erste schwarze Sklave Österreichs tatsächlich in Kärnten lebte - derlei Fragen stellten sich dem Autor im Verlauf seiner Fahrt durch das »Afrikanische Österreich«. ...

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Emmanuel Mbolela
MEIN WEG VOM KONGO NACH EUROPA

Zwischen Widerstand, Flucht und Exil - Mit einem Vorwort von Jean Ziegler - 4. Auflage

 

»Emmanuel Mbolelas Buch ist deshalb so beeindruckend, weil es nicht nur ein Buch der mutigen, detailgenauen Brandmarkung ist, sondern auch ein Buch der unausrottbaren Hoffnung. Ein Buch des Widerstandes, des Aufstandes des Gewissens.« JEAN ZIEGLER Emmanuel Mbolela schreibt in seiner ...

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Georg Friesenbichler, Hubert Friesenbichler
DIE DREI LEBEN DES HUBERT F.

Vom jungen Nazi-Gegner zum linken Journalisten. Mit einem Anhang zur Parteipublizistik nach 1945

 

Kann man durch Karl May zum Antifaschisten werden? Ja, wenn man lieber Winnetou liest, als sich in Deutschem Jungvolk und der HJ zum stählernen Herrenmenschen drillen zu lassen. Hubert Friesenbichlers Hass auf Hitler wird so groß, dass er mit 16 Jahren sein kleinbürgerliches Elternhaus in Salzburg ...

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Irene Nawrocka (Hg.)
IM EXIL IN SCHWEDEN

Österreichische Erfahrungen und Perspektiven in den 1930er und 1940er Jahren

 

Schweden wurde zur Zuflucht für ca. 700 bis 1000 ExilantInnen aus Österreich, die aus politischen und rassistischen Gründen vor der Verfolgung durch das nationalsozialistische Regime fliehen mussten. Den Flüchtlingen wurde in Schweden - sowohl von offizieller Seite als auch von der Bevölkerung - ...

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Ulrich Schmidt
»ICH GEBE ZU, GEHöRT ZU HABEN«

Die Auslöschung der jüdischen Gemeinde Stryj und das Schutzpolizeiregiment 24

 

Anfang Oktober 1941 erhielt eine 20-köpfige Gruppe von Polizisten aus Wien den Marschbefehl nach Stryj in Ostgalizien (in der heutigen Ukraine), um für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Erst im Sommer 1944 traten sie den Rückzug an. Zurückgelassen hatten sie eine Blutspur von ca. 30 000 ermordeten ...

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Eva Geber (Hg.)
»DER TYPUS DER KäMPFENDEN FRAU«

Frauen schreiben über Frauen in der Arbeiter-Zeitung von 1900-1933

 

Frauenportraits in der Arbeiter-Zeitung: Adelheid Popp beschreibt Lily Braun als »vorbildlichen Typus der kämpfenden Frau«, Therese Schlesinger schildert Rosa Luxemburgs frühen »genialen Einblick in die Triebkräfte der Weltpolitik«, Marianne Pollak bewundert an George Sand die Intensität ihres ...

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Christoph Lind
KLEINE JüDISCHE KOLONIEN

Juden in Niederösterreich 1782–1914

 

Von jüdischen Inseln schreibt die Zeitung »Die Neuzeit« vom 20. Dezember 1861 über die damals gerade entstehenden Gemeinden in Niederösterreich. Deren Geschichte begann im Jahr 1782, als Kaiser Josef II. das Toleranzpatent für Wien und Niederösterreich erließ. Erst nach 1815 und vor allem ab den ...

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Anna Wexberg-Kubesch
VERGISS NIE, DASS DU EIN JüDISCHES KIND BIST

Der Kindertransport nach England 1938/39

 

Der Kindertransport nach England in der Zeit vom Novemberpogrom 1938 bis zum Kriegsbeginn 1939 rettete cirka 10.000 jüdischen Kindern das Leben. Anna Wexberg-Kubesch hat für dieses Buch Biographien untersucht, die das individuelle und kollektive Erleben der geretteten Kinder in den Familien, in ...

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Julia Danielczyk (Hg.)
JOSEF MEINRAD

Der ideale Österreicher

 

2013 wäre der virtuose Volksschauspieler Josef Meinrad 100 Jahre alt geworden. Seine Interpretationen typischer Wiener Charaktere, wie Nestroys Weinberl, Raimunds Valentin oder Hofmannsthals Theodor sind bis heute legendär. Sprachlich wie darstellerisch brillant, zählte er zu den ...

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Johanna Mertinz, Winfried Garscha (Hg.)
MUT, MUT - NOCH LEBE ICH

Die Kassiber der Elfriede Hartmann aus der Gestapo-Haft

 

1942 zerschlug die Geheime Staatspolizei eine in Wien und Niederösterreich tätige Jugendgruppe, die Widerstand gegen den Nationalsozialismus leistete. Die Mitglieder dieser Gruppe waren alle sehr jung, meist kaum über 20 Jahre alt. Auch Elfriede Hartmann war zum Zeitpunkt ihrer Verhaftung noch ...

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Margarete Limberg, Hubert Rübsaat (Hg.)
NACH DEM "ANSCHLUSS"

Berichte österreichischer EmigrantInnen aus dem Archiv der Harvard University

 

Unmittelbar nach ihrer Ankunft im amerikanischen Exil schrieben jüdische und nichtjüdische EmigrantInnen auf, was sie unter den Nationalsozialisten erleiden mussten. Anstoß dafür war ein Aufsatzwettbewerb der amerikanischen Harvard-Universität im Sommer 1939. EmigrantInnen aus Deutschland und ...

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Maria Mesner, Heidi Niederkofler (Hg.)
JOHANNA DOHNAL

Ein politisches Lesebuch

 

Leitidee dieses Buchs ist es, einige programmatische Reden Johanna Dohnals (1939-2010) einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Johanna Dohnal war von 1979 bis 1995 Staatssekretärin für Frauenfragen bzw. Frauenministerin. Darüberhinaus war sie eine zentrale Politikerin der Zweiten Republik, ...

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Lothar Kolmer, Michael Brauer (Hg.)
HEDONISMUS. GENUSS – LASTER – WIDERSTAND?

 

Der Sammelband umfasst philosophische und soziologische Ansätze, um die zentralen Begriffe Hedonismus, Geschmack und Genuss zu definieren und in die (genusssüchtige und/oder genussunfähige) Gegenwart zu übersetzen. Diskutiert werden historische wie auch zeitgenössische Beispiele und Praktiken ...

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Mathias Lichtenwagner
LEERSTELLEN

Zur Topografie der Wehrmachtsjustiz in Wien vor und nach 1945

 

Wien war eine der wichtigsten Gerichtsstädte der Wehrmacht und dementsprechend überzogen mit einem Netzwerk der NS-Militär­justiz. Dieses Buch gibt erstmals einen Einblick in diese mörderische Topographie. Damit liefert es der Auseinandersetzung um Deserteure der Wehrmacht und der Debatte um ein ...

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Lisa Bolyos, Katharina Morawek (Hg.)
DIKTATORPUPPE ZERSTöRT, SCHADEN GERING

Kunst und Geschichtspolitik im Postnazismus

 

In der Berliner Filiale von Madame Tussauds sitzt ein Wachshitler. Genügt es, dieser »Diktatorpuppe« den Kopf abzureißen - wie 2008 geschehen - um zu einer geschichtspolitischen Kultur beizutragen, die sich den Nachwirkungen des Nationalsozialismus in den Weg stellt? In »Diktatorpuppe zerstört, ...

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Gaby Aldor
WIE TANZT NUN EIN KAMEL?

Die Geschichte der Ornstein-Familie und die Erfindung des modernen israelischen Tanztheaters

 

Übersetzt von Liliane Meilinger. Im Juni 1920, an einem heißen Sommertag, ging Jacques Ornstein, Bewunderer Theodor Herzls und vormals Offizier im 1.Weltkrieg, in Jaffa von Bord und schrieb seiner Familie: »Kommt, das ist das Paradies«. So begann die Geschichte der drei Tänzerinnen, Margalit und ...

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Raphaela Kitzmantel
DIE JIDDISCHE WELT VON GESTERN

Josef Burg und Czernowitz

 

»In einem jiddischen Schtetl« im habsburgischen Kronland Bukowina wurde der Schriftsteller Josef Burg 1912 geboren. Bereits als Jugendlicher zieht er mit seiner Familie in die k.u.k. Provinzhauptstadt Czernowitz, wo er sich den jiddischsprachigen Kreisen anschließt. Er verbringt die Jahre 1935-38 ...

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Christoph Lind, Georg Traska
HERMANN LEOPOLDI, HERSCH KOHN

Eine Biographie

 

Der Künstler Hermann Leopoldi war einer der begabtesten und meist gefeierten Komponisten, Pianisten, Sänger und - wie er sich selbst nannte - »Klavierhumoristen« des Wiener Liedes sowie des deutschsprachigen Schlagers der 1920er bis 1950er Jahre. Kurz vor dem endgültigen Durchbruch Anfang der ...

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WELL, COME!

Literarische und fotografische Portraits von jugendlichen Flüchtlingen und ihren Patinnen und Paten

 

Sie kommen aus Afghanistan, Somalia, Nigeria oder der Mongolei. Und sie landen in Österreich, als Flüchtlinge; Jugendliche allein in einer fremden Welt. »connecting people« vermittelt Patenschaften, die PatInnen geben Halt, bieten einen sicheren Hafen für die Jugendlichen. Zwölf namhafte ...

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Rudolf Kauders
DONAUWALZER AM IRAWADI

Exil in England, Kampf in Burma, Rückkehr nach Wien

 

Es ist eine glückliche und abenteuerreiche Kindheit, die Rudolf Kauders im Wien der 1920er und 1930er Jahre verbringt. Doch 1938 wird der jüdische Vater fristlos entlassen, die Familie aus der Wohnung vertrieben. Dem engagierten achtzehnjährigen Studenten der Technischen Chemie wird rasch bewusst, ...

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Bundesvertretung der Österreichischen HochschülerInnenschaft (Hg.)
WESSEN BILDUNG?

Beiträge und Positionen zur bildungspolitischen Debatte

 

»Wessen Bildung?« ist als Parole der Studierenden, aber auch als Appell an die Politik zu verstehen. In 17 Beiträgen wird versucht eine möglichst umfassende Darstellung der Baustellen und möglicher Alternativen im Bildungssystem aus Sicht der ÖH Bundesvertretung zu geben. Bildung kritisch ...

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Christine Stelzer-Orthofer, Josef Weidenholzer (Hg.)
AKTIVIERUNG UND MINDESTSICHERUNG

Nationale und europäische Strategien gegen Armut und Arbeitslosigkeit

 

Maßnahmen zur Armutsbekämpfung sowie zur Arbeitsmarktintegration sind im Spannungsfeld zwischen Mindestsicherung und Aktivierung angesiedelt und zielen auf eine möglichst rasche Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt ab. Aktivierung ist Symbol und Leitbild für einen Paradigmenwechsel zur ...

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Gérard Choplin, Alexandra Strickner, Aurélie Trouvé (Hg.)
ERNäHRUNGSSOUVERäNITäT

Für eine andere Agrar- und Lebensmittelpolitik in Europa

 

Im Zentrum des Buchs steht das Konzept der Ernährungssouveränität, das eine Alternative zur derzeitigen Agrarpolitik der EU darstellt. Dieser Ansatz orientiert sich an einem ökologisch und sozial nachhaltigen Landwirtschafts- und Lebensmittelsystem, das von einer bäuerlichen Landwirtschaft getragen ...

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Andrea Heistinger, Daniela Ingruber (Hg.)
ESSKULTUREN

Gutes Essen in Zeiten mobiler Zutaten

 

Gutes Essen, ökologisch nachhaltig und sozial fair produziert, ist längst zum Luxusgut geworden, über das sich Menschen definieren. In Epochen des Überflusses wird die Verbindung zwischen Kultur und Essen häufig zum »Event«. Für viele Menschen ist es jedoch schwierig, sich zu leistbarem Preis mit ...

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Susan Zimmermann
GRENZÜBERSCHREITUNGEN

Internationale Netzwerke, Organisationen, Bewegungen und die Politik der globalen Ungleichheit vom 17. bis zum 21. Jahrhundert

 

Sind internationale Aktivitäten für die Menschenrechte oder der weltweite Kampf gegen die Sklaverei problematisch, weil sie sich über Kulturen oder die nationale Souveränität anderer Länder hinwegsetzen, oder weil mächtige Staaten oder Gruppen die entsprechenden humanistischen Werte schwächeren ...

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Leo Gabriel, Herbert Berger (Hg.)
LATEINAMERIKAS DEMOKRATIEN IM UMBRUCH

 

Die geopolitische Wende am amerikanischen Subkontinent ist keine kurzfristige. Sie basiert auf einem tief sitzenden Wandel im politischen Bewusstsein der Bevölkerungsmehrheiten, der sich seit nunmehr fünfzig Jahren abzeichnet. Mit Beiträgen aus Argentinien, Chile, Brasilien, Bolivien, Ecuador, ...

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Alexander Litsauer, Barbara Litsauer (Hg.)
VERLORENE NACHBARSCHAFT

Jüdische Emigration von der Donau an den Rio de la Plata

 

Während und nach dem Zweiten Weltkrieg emigrierten ca. 40.000 deutschsprachige Juden nach Argentinien. Die Gemeinde ist auch heute noch eine der größten weltweit. 2008, also 70 Jahre nach der Pogromnacht, stand eine 1938 zerstörte Wiener Synagoge für zwei Wochen in einem Park im Zentrum von Buenos ...

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Siroos Mirzaei, Martin Schenk (Hg.)
ABBILDER DER FOLTER

Hemayat: 15 Jahre Arbeit mit traumatisierten Flüchtlingen

 

Menschen, die Folter und Krieg überlebt haben, leiden oft ein Leben lang an den Folgen der traumatischen Erlebnisse - körperlich und seelisch. Dieses Buch widmet sich den Abbildern der Folter und geht den Spuren nach, die sie bei Überlebenden hinterlassen. Die Texte handeln von PatientInnen, die ...

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Werner Sulzgruber
DAS JüDISCHE WIENER NEUSTADT

Geschichte und Zeugnisse jüdischen Lebens vom 13. bis ins 20. Jahrhundert

 

Der Bild- und Textband über Wiener Neustadt zeigt die Geschichte der jüdischen Gemeinde und die Orte jüdischen Lebens: das Judenviertel im Mittelalter, Bethaus, Schächthaus und Synagoge im 19. und 20. Jahrhundert. In Form von »Stadtspaziergängen« werden ausgewählte Wohnadressen, Geschäfte und ...

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Eva Eisenstaedt
ZWEIMAL ÜBERLEBEN

Von Auschwitz zu den Müttern der Plaza de Mayo. Die Geschichte der Sara Rus

 

Sara Rus stammt aus Polen. Sie war 12 Jahre alt, als die Nazis sie und ihre Familie ins Ghetto Lodz brachten, bis sie im Juli 1944 nach Auschwitz-Birkenau deportiert wurde. Am 5. Mai 1945 wurden sie und ihre Mutter aus dem KZ Mauthausen befreit. Nach vielen Irrwegen, unter anderem ein Jahr in ...

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Otto Tausig
KASPERL, KUMMERL, JUD

Eine Lebensgeschichte, aufgezeichnet von Inge Fasan

 

»Ich habe Glück gehabt in diesem Leben. Wie oft könnte ich schon tot sein! Hitler, Krieg und Herzinfarkt und immer bin ich noch da, 88 Jahre alt, und erzähle mein Leben.« Kasperl, Kummerl, Jud - die drei Leben des Otto Tausig: der Komödiant, der Theatergeschichte schrieb, der ehemalige Kommunist, ...

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Franz Nahrada (Hg.)
UNSICHTBARE INTELLIGENZ

Kritik, Vision und Umsetzung - Bausteine einer neuen Theoriekultur

 

Würde mit dem gleichen Eifer, mit dem neue Superstars für die Kulturindustrie oder Talente für das Topmanagement oder Multimedia-Design gesucht werden, nach Begabungen für kritische Theorie und schlüssigen Modellen für alternative gesellschaftliche Praxis gesucht werden, man könnte durchaus fündig ...

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Marlen Schachinger
HERTHA FIRNBERG

Eine Biographie

 

Hertha Firnberg hat das Österreich der Nachkriegszeit mitgeprägt. Zum 100. Geburtstag erscheint ihre Biographie im September 2009. Als Vorsitzende des Bundesfrauenkomitees und erste sozialistische Ministerin wählte sie sich ihr Ressort selbstbewusst: Keines, dem man das Schildchen typisch-weiblich ...

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Renata Schmidtkunz
IM GESPRäCH – URI AVNERY

»Ich hoffe und glaube, dass ich den Frieden noch erlebe«

 

»Ich habe in den letzten 71 Jahren meines Lebens keinen einzigen Tag des Friedens erlebt. Ich hoffe und glaube, dass ich den Frieden noch erlebe.« Uri Avnery in einer Rede, die er im Juni 2005 in Salzburg hielt. Was ist dieser Mann? Ein Träumer? Ein Wirklichkeitsverdränger? Ein Heilsverkünder ...

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Friedrich Hinterberger, Harald Hutterer, Ines Omann, Elisabeth Freytag (Hg.)
WELCHES WACHSTUM IST NACHHALTIG?

Ein Argumentarium

 

Kann wirtschaftliches Wachstum Arbeitslosigkeit, steigende Armut, Umweltverbrauch und -verschmutzung verhindern oder verursacht es diese Probleme erst? Obwohl die Wirtschaft Rohstoffe und Energie immer effizienter nutzt, ist weltweit keine Entlastung der globalen Ökosysteme zu beobachten. Im ...

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Herbert Exenberger
GLEICH DEM KLEINEN HäUFLEIN DER MAKKABäER

Die jüdische Gemeinde in Simmering 1848-1945

 

Vergleichbar den jüdischen Memor-Büchern, die Wissen über zerstörte jüdische Gemeinden bewahren, ist auch dieses Buch ein Erinnerungszeichen. Es sind die Erinnerungen an die jüdische Gemeinde in Simmering von 1848 bis 1945. Vor mehr als zwanzig Jahren begann Herbert Exenberger über die jüdische ...

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Ulrike Felber (Hg.)
AUCH SCHON EINE VERGANGENHEIT

Gefängnistagebuch und Korrespondenzen von Bruno Kreisky

 

»Wir, die 25jährigen, wir haben also auch schon eine Vergangenheit«, resümierte Bruno Kreisky nach einem halben Jahr Haft in den Gefängnissen des austrofaschistischen Regimes. Während der Zeit seiner Inhaftierung im Jahr 1935 verfasste Bruno Kreisky ein Gefängnistagebuch - eine bisher ...

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Renata Schmidtkunz
IM GESPRäCH – CHRISTINA VON BRAUN

»In der Geschlechtsordnung zeigt sich das Unbewusste jeder Kultur«

 

1918 erlangten die Frauen in Österreich und Deutschland das Wahlrecht. Ein langer Kampf war diesem Ereignis voraus gegangen, ein langer Kampf der Frauen um Gleichberechtigung in allen Bereichen des Lebens sollte folgen. Die Forderungen der frühen Frauenbewegung nach »gleichem Lohn für gleiche ...

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Christina Köstner, Klaus Voigt (Hg.)
ÖSTERREICHISCHES EXIL IN ITALIEN

1938–1945

 

Italien war als Zufluchtsort für viele tausende rassistisch und politisch Verfolgte aus Österreich und anderen vom Nationalsozialismus überwältigten Ländern von extremen Widersprüchen geprägt: Der offiziellen Politik der Judenverfolgung standen eine geradezu herzliche Hilfsbereitschaft und ...

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Alfred Fehringer
»IHR MüSST HIER WEG«

Die Jüdische Gemeinde Hollabrunn von 1850 bis 1938

 

Alfred Fehringer unternimmt den Versuch einer Rekonstruktion der jüdischen Gemeinde, wie sie vor ihrer Vernichtung im Jahr 1938 existierte. Die von den Nationalsozialisten Verfolgten werden benannt, ihre Funktion als BürgerInnen der Stadtgemeinde aufgezeigt und das Gemeindeleben dokumentiert. Das ...

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Renata Schmidtkunz
IM GESPRäCH – RUTH KLüGER

 

»Ich komme nicht von Auschwitz her - ich stamm' aus Wien« - einer der markantesten Sätze der Literaturwissenschaftlerin Ruth Klüger. 1931 wurde sie in Wien geboren. Die Kinderjahre waren kurz und beschwert. Nach dem »Anschluss« flieht der Vater, ein angesehener Gynäkologe, vor den Nazis. Jahre ...

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Renata Schmidtkunz
IM GESPRäCH – PETER USTINOV

 

Einer der bedeutendsten Schauspieler des 20. Jahrhunderts und ein vielseitiger Künstler war Sir Peter Alexander Baron von Ustinov (1921–2004). Ustinov erlangte nicht nur als Charakterdarsteller in zahllosen Hollywood-Filmen Weltruhm, sondern war auch als Regisseur, Produzent, Drehbuchautor, ...

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Marcus G. Patka (Hg.)
LEXIKON JüDISCHER SPORTLER IN WIEN

1900-1938

 

Basierend auf Max Nordaus Diktum vom »Muskeljudentum« erhob sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts innerhalb der zionistischen Bewegung die Forderung nach sportlicher Ertüchtigung, um ein neues körperliches Selbstbewusstsein zu gewinnen, aber auch um den Antisemitismus abzuwehren. Durch oft nur ...

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Jens Kastner, David Mayer
WELTWENDE 1968?

Ein Jahr aus globalgeschichtlicher Perspektive

 

»Der Spiegel: Herr Professor, vor zwei Wochen schien die Welt noch in Ordnung ... Adorno: Mir nicht.« Die Interpretation der weltweiten Ereignisse 1968 engte den Blick in der deutschsprachigen Zeitgeschichts- und Sozialforschung lange auf bestimmte gesellschaftliche Gruppen und auf nationale Rahmen ...

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Helga Amesberger, Kerstin Lercher
LEBENDIGES GEDäCHTNIS

Die Geschichte der österreichischen Lagergemeinschaft Ravensbrück

 

Ehemalige Häftlinge des KZ Ravensbrück bildeten die Österreichische Lagergemeinschaft Ravensbrück (ÖLGR). 1947, vor 60 Jahren, gründeten sie jenen Verein, der der erste seiner Art in Österreich und »Vorbild« für später gegründete Lagergemeinschaften war. Es waren 60 aktive Jahre, die von nationalen ...

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Feministisches Kollektiv (Hg.)
STREET HARASSMENT

Machtprozesse und Raumproduktion

 

Frauen überwinden Angst-Räume und bieten eine wissenschaftlich-künstlerische Annäherung an das Phänomen »Street Harassment«, der Belästigung von Frauen im öffentlichen Raum. Der inhaltliche Bogen im Buch spannt sich von den Strukturen, die dieser Form der Diskriminierung von Frauen zugrunde liegen, ...

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Fritz Keller
WIEN, MAI ´68

Eine heiße Viertelstunde

 

Eine heiße Viertelstunde? Heute ist die Neue Linke bereits Geschichte ohne historisch aufgearbeitet zu sein. Was geschah in Wien zu jener Zeit, als in der BRD die Verlagshäuser des Springer-Konzerns brannten und die Studenten im Quartier Latin Barrikaden bauten? 1968 war eine Zeit des Umbruchs ...

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Beatrix Müller-Kampel
JAKOB WASSERMANN

Eine biographische Collage

 

Hätte es vor ihm den Roman nicht gegeben, er wäre der Mann gewesen, ihn zu erfinden (...).« schwärmte Heinrich Mann, für den Jakob Wassermann »der Romancier von Geblüt« war. Dem mit seinen Gedichten, Essays, Romanen wie »Der Fall Maurizius«, »Die Juden von Zirndorf« oder seiner Autobiographie ...

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Hans Tietze
DIE JUDEN WIENS

Geschichte, Wirtschaft, Kultur

 

»Zu erkennen, was Wien für sie und sie für Wien bedeutet haben und bedeuten, und so die Besonderheit dieses Stückes Wien und dieses Stückes westeuropäischer Judenheit zu verdeutlichen«, war Hans Tietzes Intention als er sich an dieses Buchprojekt wagte. Erstmals am Vorabend des 2. Weltkriegs ...

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Maria Fritsche, Birgit Johler (Hg.)
1938 ADRESSE: SERVITENGASSE

Eine Nachbarschaft auf Spurensuche

 

»Für die Toten gibt es keine Rettung, nichts kann wieder ... gut gemacht werden. Das Vergessen voranzutreiben, von ihnen kein Sterbenswörtchen zu sagen, sie totzuschweigen, heißt jedoch, die Juden ein zweites Mal auszumerzen. Deshalb mühten und mühen sich Überlebende, die Erinnerung aufrecht zu ...

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Bea Gomes, Walter Schicho, Arno Sonderegger (Hg.)
RASSISMUS

Beiträge zu einem vielgesichtigen Phänomen

 

Das Wort Rassismus dient als politischer Kampfbegriff seit seiner Prägung in den 1930er Jahren - in vielerlei Kontexten auf verschiedene Weisen. »Rassismus« ist jedoch zur selben Zeit ein analytischer Begriff, der bestimmte Formen der sozialen, wirtschaftlichen, politischen, kulturellen ...

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Gerhard Botz (Hg.)
SCHWEIGEN UND REDEN EINER GENERATION

Erinnerungsgespräche mit Opfern, Tätern und Mitläufern des Nationalsozialismus

 

Nationalsozialismus und Holocaust sind Familiengeschichte sei es als Opfer, oder sei es in einem noch viel größeren Umfang als (Mit-)TäterInnen. Die Erinnerung an die NS-Terrorherrschaft sind als »Nachbild« auch in den öffentlichen und (halb-)privaten Familiengedächtnissen in einer vielfältigen ...

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ALAKUS, Baris / KNIEFACZ, Katharina / REISINGER, Werner (Hg.)
CHEVOLUTION

Mythos und Wirkung des Ernesto Guevara

 

Wer war »Ché« wirklich? Dutzende Publikationen haben sich seit seinem Tod 1967 mit der Person Ernesto Guevara auseinandergesetzt und seine Rolle als Befreiungskämpfer, Politiker und Visionär in Lateinamerika und Afrika thematisiert. In den 1970-er Jahren erschienen auch im deutschsprachigen Raum ...

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Hannes Metzler
EHRLOS FüR IMMER?

Die Rehabilitierung der Wehrmachtsdeserteure in Deutschland und Österreich

 

Wehrmachtsdeserteure waren in Deutschland und Österreich jahrzehntelang kein Thema. Ihre Weigerung, in Hitlers Vernichtungsfeldzug mitzumarschieren, blieb in der deutschen und österreichischen Nachkriegsgesellschaft unbedankt und stand außerhalb der erinnerungspolitischen Wahrnehmung. So genannte ...

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Andrea Strutz
WIEDER GUT GEMACHT?

Opferfürsorge in Österreich am Beispiel der Steiermark

 

Das Defizit des österreichischen Staates, Mitverantwortung für seine NS-Vergangenheit zu übernehmen und für eine »Wiedergutmachung« aufzukommen, wurde – ausgelöst durch die »Waldheim-Debatte« – erst in den späten 1980er Jahren bewußt wahrgenommen. Konkrete Folge dieses Perspektivenwechsels auf die ...

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Elisabeth Nöstlinger, Ulrike Schmitzer
SUSAN SONTAG

Intellektuelle aus Leidenschaft. Eine Einführung

 

Für Susan Sontag war eine Schriftstellerin »jemand, der sich für alles interessiert.« Diesen Auftrag befolgte sie mit ihrem großen Engagement in Literatur, Kunst, Film und Politik. Diesen ganz unterschiedlichen Aspekten widmen sich hier in ihr Werk einführende Essays. Ulrike Schmitzer schildert die ...

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CACIOPPO, Britta / GEBER, Eva / KOROSA, Traude (Hg.)
AUFBRüCHE

Feministische Porträts und Lebensbilder

 

Diese Textsammlung umfasst literarische und journalistische Porträts und Lebensberichte, die in der AUF - Eine Frauenzeitschrift in drei Jahrzehnten erschienen sind. In dem über die Grenzen des deutschsprachigen Raums hinaus anerkannten Magazin fanden hier neben feministischer Theorie weibliche ...

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Clemens Six
HINDI – HINDU – HINDUSTAN

Politik und Religion im modernen Indien

 

Die Zukunft der Atommacht Indien wird im Allgemeinen sehr zuversichtlich eingeschätzt. Eine rasch wachsende städtische Mittel- und Oberschicht vermag zunehmend, sich nicht nur als attraktiver Absatzmarkt, sondern auch als aktiver Player in die Prozesse der Globalisierung einzubringen und sich auch ...

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EHLERS, Heinrich / SEGAL, Talma / TALMI, Arie (Hg.)
HASCHOMER HAZAIR

Ein Nest verwundeter Kinderseelen

 

»Jede dieser Geschichten schildert ein Menschenschicksal. Eines von Kindern ohne Kindheit, geprägt vom Erleben unsäglicher Schrecken und Gräueltaten. Sie kamen von überall her und das Dasein eines normalen Kindes hatte für sie längst noch nicht begonnen. Es war daher die vordringlichste Aufgabe, ...

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PAWLOWSKY, Verena / WENDELIN, Harald (Hg.)
AUSGESCHLOSSEN UND ENTRECHTET

 

Dieser Band der Reihe Raub und Rückgabe - Österreich von 1938 bis heute illustriert anhand ausgewählter Beispiele jene diskriminierende Politik, welche der Vertreibung und Ermordung der aus der »Großdeutschen Volksgemeinschaft« ausgeschlossenen Gruppierungen voran ging. Zu nennen sind hier zunächst ...

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Eveline List
MUTTERLIEBE UND GEBURTENKONTROLLE - ZWISCHEN PSYCHOANALYSE UND SOZIALISMUS

Die Geschichte der Margarethe Hilferding-Hönigsberg

 

Margarethe Hönigsberg - nach ihrer Heirat Hilferding-Hönigsberg - absolvierte als erste Frau in Österreich ein Medizinstudium und war ebenfalls als erste Frau Mitglied der »Wiener Psychoanalytischen Vereinigung«. Sie stammte aus dem jüdischen Großbürgertum und der Tradition der 1848-er Revolution. ...

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ATTAC,  (Hg.)
ZWISCHEN KONKURRENZ UND KOOPERATION

Analysen und Alternativen zum Standortwettbewerb

 

Der Faktor Standort und der damit einhergehende Konkurrenzkampf der wirtschaftlichen Akteure entwickelt sich zunehmend zum fast einzigen Leitmotiv des politischen Handelns auf globaler, regionaler und lokaler Ebene. Der Druck des Standortwettbewerbs wiegt enorm, und ein Ausbrechen scheint ...

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Traude Veran
DAS STEINERNE ARCHIV

Der Wiener jüdische Friedhof in der Rossau

 

Der Friedhof in der Rossau ist der älteste erhaltene Friedhof Wiens, ein einzigartiges kulturhistorisches Denkmal, ein steinernes Archiv. Das Buch bietet einen Spaziergang über den Friedhof, erzählt die Geschichten der Toten und damit die 800jährige Geschichte der Juden in Wien. Jüdische Friedhöfe ...

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Christine Stelzer-Orthofer (Hg.)
ARBEITSMARKTPOLITIK IM AUFBRUCH

Herausforderungen und innovative Konzepte

 

Anhaltend hohe Arbeitslosigkeit, Flexibilisierung der Arbeitsmärkte und zunehmende Verarmungsrisiken in ganz Europa machen es notwendig, bisherige beschäftigungs- und arbeitsmarktpolitische Konzepte kritisch zu hinterfragen und neue Modelle der Arbeitsmarktintegration zu entwickeln. Vor dem ...

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Sandra Wiesinger-Stock, Erika Weinzierl, Konstantin Kaiser (Hg.)
VOM WEGGEHEN

Zum Exil von Kunst und Wissenschaft

 

Mehr als 135.000 Österreiche­rinnen und Österreicher mussten aufgrund politischer beziehungsweise rassistischer Verfolgung unter dem Nationalsozialismus die Erfahrung des Exils machen. Hier haben sich WissenschaftlerInnen aller Disziplinen mit den Gründen und Folgen einer Rückkehr bzw. ...

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Christina Pal
HEINRICH STEINITZ - ANWALT UND POET

Eine Biographie

 

Gerechtigkeit und Menschenwürde waren richtungsgebende Werte im Leben Heinrich Steinitz´, das aufs Engste mit der österreichischen Zeitgeschichte und der Geschichte des Roten Wien verknüpft war. In Bielitz (Österreichisch-Schlesien) geboren, zog es den jungen Steinitz ins Wien des Fin-de-Siècle, ...

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PAWLOWSKY, Verena / WENDELIN, Harald (Hg.)
ENTEIGNETE KUNST

 

In den 1990er Jahren machten heftige Schlagzeilen auf den Anspruch aufmerksam, den die Erben von Vertriebenen auf die Rückgabe diverser Kunstschätze stellten. Die darauf folgende Diskussion führte nicht nur zu einer gesetzlichen Neuregelung dieses Bereichs durch das Kunstrückgabegesetz, sondern ...

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GABRIEL, Leo / LATAUTONOMY,  (Hg.)
POLITIK DER EIGENSTäNDIGKEIT

Lateinamerikanische Vorschläge für eine neue Demokratie

 

Neben Arbeitslosigkeit und prekären Jobs stellt die Diktatur des Marktes ein enormes Defizit an demokratischer Selbstbestimmung dar. Der Ausverkauf der Politik an die globalisierte Wirtschaft führt zum Verlust an Lebensqualität in nahezu allen Bereichen. Kultur und Umwelt, Solidarität und ...

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Barbara Staudinger
»GANTZE DöRFFER VOLL JUDEN«

Juden in Niederösterreich 1496–1670

 

Noch Anfang des 16. Jahrhunderts lebten in Niederösterreich nur wenige Juden. Jedoch erlebte die Region im 17. Jahrhundert eine Blüte jüdischen Lebens. In über 50 Ortschaften lebten Juden auf grundherrschaftlichem Boden des Adels und zwar nicht im Ghetto, sondern häufig mit Christen unter einem ...

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PAWLOWSKY, Verena / WENDELIN, Harald (Hg.)
ARISIERTE WIRTSCHAFT

Raub und Rückgabe – Österreich von 1938 bis heute

 

Mit diesem Buch liegt der zweite Band der Reihe »Raub und Rückgabe - Österreich von 1938 bis heute« vor. Unter dem Titel »Arisierte Wirtschaft« erforschen die AutorInnen verschiedene Aspekte des Vermögensentzugs und der Restitution im wirtschaftlichen Bereich. Dabei zeigt sich, dass der ...

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Sabine Mayr
DIE STERNFELDS

Biographie einer Familie

 

Ende des 18. Jahrhunderts ließ sich die Familie Sternfeld aus Nikolsburg im ungarischen Dunaszerdahely bei Bratislava nieder, das bekannt war für die große Frömmigkeit der dortigen jüdischen Gemeinden. Die Stadt galt als Inbegriff der religiösen Tradition und des orthodoxen Erbes. Michael Sternfeld ...

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PAWLOWSKY, Verena / WENDELIN, Harald (Hg.)
DIE REPUBLIK UND DAS NS-ERBE

Raub und Rückgabe - Österreich von 1938 bis heute

 

»Raub und Rückgabe. Österreich 1938 bis heute«, so der Titel der mit diesem Band neu eröffneten Reihe. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, anhand der umfassenden Erkenntnisse, die die Österreichische Historikerkommission jüngst vorgelegt hat, einen Überblick über das komplexe Thema der Restitution von ...

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Christoph Lind
»DER LETZTE JUDE HAT DEN TEMPEL VERLASSEN«

Juden in Niederösterreich 1938–1945

 

Dieses Buch bringt zum ersten Mal eine Gesamtschau der Geschichte der Verfolgung und Vertreibung der Juden in Niederösterreich und die Zerstörung ihrer Gemeinden zwischen 1938 und 1945. Im Jahr 1938 gab es in Niederösterreich 15 jüdische Gemeinden: Amstetten, Baden, Gänserndorf, Groß-Enzersdorf, ...

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Inge Rowhani
NACHRICHT VOM VERLUST DER WELT

Spuren einer Familie

 

Dies ist die Geschichte einer Familie: von Maria, die in ärmlichen Verhältnissen im Mühlviertel aufwächst und als 16-jähriges Dienstmädchen nach Wien kommt; von ihrer ersten Ehe mit dem jüdischen Postbeamten Georg, der nach Dachau deportiert wird und nach Palästina fliehen kann, von ihrer zweiten ...

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Institut für Gewerkschafts- und AK-Geschichte (Hg.)
MAN IST JA SCHON ZUFRIEDEN, WENN MAN ARBEITEN KANN

Käthe Leichter und ihre politische Aktualität

 

Als Wissenschafterin setzte sich Käthe Leichter, Jüdin, Sozialistin und Gewerkschafterin, engagiert für gewerkschaftliche Frauenpolitik während der Ersten Österreichischen Republik ein. Neben einer umfassenden Biografie enthält der vorliegende Band Ausschnitte aus ihren Studien sowie Beiträge ...

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Gudrun Harrer
KRIEGS-GRüNDE

Versuch über den Irak-Krieg

 

Die USA sind im März 2003 im Irak einmarschiert, haben das Regime des Massenmörders Saddam Hussein gestürzt und das Land besetzt. Wie kaum je zuvor wurde der Krieg gegen den Irak von vornherein als normativ - zumindest für die zukünftige US-Politik - verstanden. Man stellte ihn als neuen ...

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Elisabeth Welzig, Ernst Kilian
ZWISCHEN DEN WELTEN

Kurt Steiner: Ein Wiener beim Tokioter Kriegsverbrecherprozess

 

Mit seinen fast 90 Jahren, so resümiert die vorliegende Biographie über Kurt Steiner, wisse der in Kalifornien lebende emeritierte Hochschulprofessor für politische Wissenschaften meist mehr über die österreichische Innenpolitik als die meisten Östereicher. Der Sohn eines jüdischen Fleischhauers ...

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Beigewum
FRAUEN MACHT BUDGETS

Staatsfinanzen aus Geschlechterperspektive

 

Wirtschaftspolitik und besonders Budgetpolitik sind Kernelemente staatlichen Handelns. Vielfach werden jedoch die entsprechenden Entscheidungen der demokratischen Diskussion entzogen, dass man sie als technische Fragen ausgibt, und diese, so heißt es dann, sei eine Sache für »Experten«. Wichtige ...

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Elisabeth Malleier
JüDISCHE FRAUEN IN WIEN 1816–1938

 

Das besondere Interesse der vorliegenden Arbeit, deren Gewicht auf drei Schwerpunkten liegt, gilt der Selbstorganisation jüdischer Frauen in Vereinen und den Arbeits- und Lebensbedingungen armer jüdischer Frauen und Mädchen. Die Autorin hat zu diesem bisher kaum behandelten Themas der historischen ...

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Emmerich Tálos, Sieglinde Rosenberger
SOZIALSTAAT

Probleme, Herausforderungen, Perspektiven

 

In der Wohlfahrtsforschung besteht Konsens, dass Sozialstaaten seit geraumer Zeit in einem neuen öko-sozialen Umfeld unter zunehmendem Reformdruck stehen. Österreich ist innerhalb der EU keine Ausnahme und darf als Modell für existentielle Fragen des Wohlfahrtstaats gelten. Teil I des ...

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ADUNKA, Evelyn / ROESSLER, Peter (Hg.)
DIE REZEPTION DES EXILS

Geschichte und Perspektiven der österreichischen Exilforschung

 

KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen wurden in Österreich während des Nationalsozialismus zu Tausenden vertrieben, in Konzentrationslager deportiert und ermordet. Bis heute fehlt jedoch an österreichischen Universitäten ein Lehrstuhl für Exil- und Holocaustforschung, nie hat eine umfassende ...

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David W. Weiss
FLUCHT UND WIEDERKEHR

Die Reise eines Überlebenden nach Österreich

 

Dies sind die Überlegungen eines Österreichers, der als Sohn des Oberrabbiners von Wiener Neustadt 1938 mit 11 Jahren aus Österreich fliehen musste. Später wurde er eine Kapazität auf dem Gebiet der Biomedizin, auf einer Vortragsreise in Deutschland meldete sich jedoch schmerzlich die ...

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Thomas Geldmacher
»WIR ALS WIENER WAREN JA BEI DER BEVöLKERUNG BELIEBT«

Österreichische Schutzpolizisten und die Judenvernichtung in Ostgalizien 1941–1944

 

Dieser Ausspruch gibt das Selbstbild der meisten österreichischen Schutzpolizisten wieder, die von 1941 bis 1944 an der Judenvernichtung in Ostgalizien unmittelbar beteiligt waren. Das vorliegende Buch setzt sich mit den Aktionen kleiner Dienstabteilungen der Schutzpolizei auseinander, die ab 1941 ...

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Gabriele Anderl, Walter Manoschek
GESCHEITERTE FLUCHT

Der »Kladovo-Transport« auf dem Weg nach Palästina 1939–1942

 

»Das Buch beschreibt die Tragödie von mehr als tausend Juden, die versuchten, dem Zugriff der Nazis zu entrinnen. Die AutorInnen haben durch Gespräche mit Überlebenden und ehemaligen Besatzern, durch das Studium von Dokumenten und die Auswertung von Briefen die Atmosphäre einer zweijährigen Odyssee ...

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Zinovij Stoljar
A YIDDISHE DOYNE

Jüdische Volksmusik in Osteuropa

 

Dies ist die erste Sammlung jüdischer Lieder und Melodien aus Bessarabien. Die rund 30 Lieder und Instrumentalstücke, die hier mit Noten, jiddischen und deutschen Texten vorliegen, geben eine Vorstellung der jüdischen Volksmusik, die den ganzen osteuropäischen Raum musikalisch prägte. Die ...

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Gerhard Milchram
HEILIGE GEMEINDE NEUNKIRCHEN

Eine jüdische Heimatgeschichte

 

Erstmals beschäftigt sich ein Historiker mit der Geschichte der Juden in Neunkirchen. Von den Anfängen der jüdischen Gemeinde im 19.Jahrhundert bis zu ihrer Vernichtung im Jahre 1938 wird das lokale Geschehen in einen zeitgeschichtlichen Zusammenhang gestellt. So spiegelt sich die allgemeine ...

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Käthe Kratz, Hubert Gaisbauer (Hg.)
VERLORENE NACHBARSCHAFT

Die Wiener Synagoge in der Neudeggergasse. Ein Mikrokosmos und seine Geschichte

 

Dass in den Wiener Bezirken Josefstadt und Neubau viele jüdische Bürger lebten, beträchtlich mehr als im Wiener Durchschnitt, ist heute schon fast vergessen. Es war ein bürgerliches, assimiliertes Judentum, Geschäftsleute, kleine Fabrikanten, Bankangestellte. Die Kinder besuchten Gymnasien der ...

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Albert Ottenbacher
EUGENIE GOLDSTERN

Eine Biographie

 

Albert Ottenbachers romanhafte Biographie der Wiener Pionierin der Volkskunde Eugenie Goldstern zeigt ein Leben, geprägt vom untergehenden Zarismus, dem Antisemitismus in Wien und schließlich dem Faschismus. Goldstern wird 1883 in Odessa geboren. Sie flüchtet vor den großen Progromen 1905 nach ...

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