Judith Pühringer, Michael Kofler, Georg Traska (Hg.)


Das Dreieck meiner Kindheit

Eine jüdische Vorstadtgemeinde in Wien

»Umgeben von einem drohenden Vulkan ist dieses Dreieck Turnertempel, ...Storchenschul und Herklotzgasse ... ähnlich einer Burg mit drei Türmen ... in meinen Kindheitserinnerungen« sagt Moshe Jahoda.
Dieses Buch zur Ausstellung in der Wiener Herklotzgasse 21, die am 29. Oktober 2008 eröffnet wird, handelt von der jüdischen Gemeinschaft in einem Wiener ­Außen- und Arbeiterbezirk: von seinen BewohnerInnen, von seinen zahlreichen Vereinen, die alle Aspekte sozialen Lebens organisierten, von einer zerstörten Synagoge und einem in Resten erhaltenen Bethaus.
Es handelt von einem sozialen Raum, der zuerst der körperlichen Verfolgung, Beraubung und totalen Entrechtung ausgesetzt wurde, um dann aus der öffentlichen Oberfläche der Stadt getilgt zu werden und schließlich in weitgehendes Vergessen zu versinken.
Dabei haben sich gerade in Wien die architektonisch-städtebaulichen Struk­turen seither wenig verändert. Dieser materielle Raum gibt uns die Chance, die Spuren wieder aufzunehmen und gemeinsam mit Überlebenden, HistorikerInnen und jüdischen Organisationen sowie mit FilmemacherInnen, FotographInnen und KünstlerInnen sichtbar zu machen.
Das Haus Herklotzgasse 21 im 15. Wiener Gemeindebezirk war in den Jahren von 1906 bis 1940 ein Knotenpunkt innerhalb eines relativ dicht von Juden und Jüdinnen bewohnten Wiener Stadtviertels.
Dies Buch ist leider vergriffen.

 

Von Georg Traska sind im Mandelbaum Verlag auch lieferbar:

Hermann Leopoldi, Hersch Kohn

Geteilte Erinnerungen

Georg Traska, Judith Pühringer, Michael Kofler (Hg.)
Das Dreieck meiner Kindheit
Eine jüdische Vorstadtgemeinde in Wien
19.90 €
223 Seiten
Format: 18 x 27
englische Broschur
ISBN: 978385476-279-9
Erschienen: Oktober 2008
vergriffen

 

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