Ulrich Schmidt


»Ich gebe zu, gehört zu haben«

Die Auslöschung der jüdischen Gemeinde Stryj und das Schutzpolizeiregiment 24

Anfang Oktober 1941 erhielt eine 20-köpfige Gruppe von Polizisten aus Wien den Marschbefehl nach Stryj in Ostgalizien (in der heutigen Ukraine), um für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Erst im Sommer 1944 traten sie den Rückzug an. Zurückgelassen hatten sie eine Blutspur von ca. 30 000 ermordeten Jüdinnen und Juden, entweder per Bahn nach Belcez ins Gas geschickt oder bei sogenannten »Umsiedlungen« erschossen.
Anhand von Akten aus dem Wiener Stadt- und Landesarchiv, Zeugnissen von Überlebenden und weiterer Literatur zum Thema geht der Autor folgenden Fragen nach: Wie sah das Leben der jüdischen Gemeinde Stryj in der Zwischenkriegszeit aus? Wie schaffte man es trotz aller Gefahren zu überleben? Und: Wie hat die Polizistengruppe ihren Auftrag wahrgenommen? Welche Erlebnisse des Kriegsgeschehens waren für sie besonders prägend? Aus den Ergebnissen erhält man einen Einblick in die Mordmaschinerie des Holocaust und versteht vielleicht, wie ganz normale Männer zu Mördern werden konnten.

Zum Nachhören:
Rezension und Gespräch mit dem Autor Ulrich Schmidt über sein Buch »Ich gebe zu, gehört zu haben« vom 22.11.2013 auf WDR3 .

Unter dem Titel »Gegen das Vergessen anschreiben« rezensiert Antje Dossmann in der Neuen Westfälischen Zeitung vom 27.11.2013.

Uta Jostwerner berichtet ebenfalls am 27.11.2013 in Westfalenblatt .

Am 25.12.2013 erschien im Kulturportal West Ost .

»Täterprofile«, tituliert die Linzer Kirchenzeitung in ihrer Rezension vom 20.02.2014.


Ulrich Schmidt
»Ich gebe zu, gehört zu haben«
Die Auslöschung der jüdischen Gemeinde Stryj und das Schutzpolizeiregiment 24
19.90 €
192 Seiten
Format: 15 x 24
englische Broschur
ISBN: 978385476-409-0
Erschienen: Oktober 2013
lieferbar

 

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