Am Montag, 16.02.2026 um 18:30 Uhr, stellen Eşim Karakuyu, Christopher Glanzl und Fabian Reicher ihr Buch „Die alternative Held:innenreise“ in der Buchhandlung FAKtory, Universitätsstraße 9, 1010 Wien vor und laden zur Diskussion ein! Hier gehts zur Anmeldung.
Eine Rezension des Buchs erschien im FALTER 4/26. "Für den digitalen Widerstand gegen die algorithmische Dauerbeschallung von rechts gibt es nun einen Leitfaden: "Die alternative Held:innenreise." Digitaler Minimalismus gilt vielen als Ausweg - weniger Bildschirmzeit, weniger Scrollen, weniger Lärm. Doch dieses Buch schlägt einen anderen Weg vor: nicht die Flucht aus dem Netz, sondern seine schlaue Unterwanderung."
Weitere Präsentations-Termine:
24.02. Bibliobox, Rosa-Luxemburg-Gasse 1-9/r/02, 1160 Wien
Thomas Stöltings Essay über Gewalt, Erinnerung und historische Verantwortung handelt vom Spanischen Bürgerkrieg, seinen Ursachen, seinem Verlauf und wie er bis heute (nicht) erinnert wird.
taz-Redakteur Jan Feddersen wird mit Autor Thomas Stölting über sein soeben erschienenes Buch "Franco muss vergessen werden. Der Spanische Bürgerkrieg und das Erinnern" sprechen.
Dienstag, 24. Februar 2026, 19:00 Uhr
Einlass: 18:30 Uhr
taz Kantine und im Livestream
Friedrichstr. 21
10969 Berlin
Eintritt frei. Platzreservierung erforderlich
Das im August 2025 im Mandelbaumverlag erschienene Buch Marx, Engels und der Rassismus ihrer Zeit von Wulf D. Hund, Lukas Egger und Felix Lösing ist die erste Studie, die sich kritisch, umfassend und aus marxistischer Perspektive mit der Haltung von Marx und Engels zum Rassismus ihrer Zeit befasst und dabei die komplexe Vielfalt der zeitgenössischen Rassismen berücksichtigt. Entsprechende Aussagen von Marx und Engels werden darin sozial- und ideengeschichtlich eingebettet und im Hinblick auf ihre Stellung zur marxistischen Gesellschaftsanalyse untersucht.
Lukas Egger stellt die zentralen Thesen des Buches vor und zur Diskussion.
Margarethe Hönigsberg, geboren 1871, entstammte dem jüdischen Großbürgertum und der Tradition der 1848er Revolution. Früh in der Frauenbewegung aktiv, absolvierte sie als erste Frau in Wien ein Medizinstudium und heiratete den austromarxistischen Ökonomen Rudolf Hilferding. Nach Jahren in Berlin kehrte sie nach Wien zurück und arbeitete als Ärztin im Arbeiterbezirk Favoriten. Sie wurde erstes weibliches Mitglied der ...
Das Gespräch mit Eveline List führt Matti Bunzl.
Dienstag, 10. März 2026, 18:30
Wien Museum, 1040 Wien, Karlsplatz 8
In der Sozialdemokratie wirkten nach 1945 zahlreiche Persönlichkeiten maßgeblich an der Entwicklung Österreichs mit, die nicht wie Bundespräsidenten, Bundeskanzler oder Parteivorsitzende hohe Prominenz erlangten. Eine Auswahl davon, die nicht nur das Parteileben wesentlich mitgeprägt haben, soll hier vor dem Vergessenwerden bewahrt werden. In dieser Zusammenschau zahlreicher politischer Biografien wird eine SPÖ in den Nachkriegsjahren sichtbar, die politische und personelle Kontinuitäten wie auch strategische und ideologische Brüche durchlebte, mit tiefen Weichenstellungen auf dem Weg zur organisatorischen Verbreiterung.
Peter Autengruber stellt das Buch vor und liest daraus.
Im Anschluss laden wir bei Getränken, einem kleinen Snack zum Gespräch, Signieren und Gelegenheit zum Austausch.
Eine Veranstaltung des Renner-Instituts gemeinsam mit dem Bund Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen, Opfer des Faschismus und aktiver AntifaschistInnen Kärnten
Sophia Boddenberg stellt ihr Buch in der AEP-Frauenbibliothek vor.
Revolution der Frauen erzählt von der Wirkmächtigkeit eines Feminismus, der nicht für individuelle Rechte kämpft, sondern für die radikale Transformation des Lebens von allen, die in einem patriarchalen, rassistischen und kapitalistischen Ausbeutungssystem unterdrückt werden.
Feminismus wächst »von unten«: aus den Körpern, aus den Geschichten, aus der alltäglichen Erfahrung von Gewalt und Widerstand. Und genau darin liegt die Kraft des lateinamerikanischen Feminismus: in der Vielfalt, in der kollektiven Organisierung, in der Verbindung von Kämpfen.
Eine Kooperationsveranstaltung zusammen mit Südwind Tirol und Frauen aus allen Ländern.
Diskussionsveranstaltung im Depot mit:
Sophia Boddenberg, Journalistin, Buenos Aires
Marcela Torres Heredia, Pädagogin, Forscherin, Universität Wien
Moderation: Stefanie Klamuth, Buchhandlung Librería Utopía, Wien
Wie haben Bewegungen wie Ni Unas Menos FLINTA weltweit inspiriert? Und warum wurden sie für feministische Aktivist*innen zum Vorbild?
Über das Lernen von diesen feministischen Bewegungen schreibt Sophia Boddenberg, die seit 2014 in Lateinamerika lebt und von dort als Journalistin berichtet, in ihrer Publikation Revolution der Frauen. Von Feministinnen aus Lateinamerika lernen.
Marcela Torres Heredia ist in Kolumbien aufgewachsen und Mitautorin des Buches Femi(ni)zide: patriarchale Gewalt bekämpfen. Im Forum Decolonizing in Vienna macht sie zwischen Wissenschaft und Kunst dekoloniale Praktiken sichtbar. In Argentinien, das lange als Vorzeigeland galt, schränkt die Milei-Regierung Rechte von FLINTA ein, in Costa Rica und Chile erstarken die Rechten. Auch in den USA und Europa sind antifeministische Kräfte auf dem Vormarsch. Im Gespräch entsteht ein transnationaler Dialog zwischen Erfahrungen und verschiedenen Wissensformen aus beiden Seiten des Atlantiks. Wie lassen sich internationale feministische Allianzen und solidarische Komplizenschaften bilden?
In Kooperation mit Mandelbaum Verlag und Verbrecher Verlag.
Wir nehmen heuer wieder an der Leipziger Buchmesse teil, die von 19. bis 22. März 2026 stattfindet, und freuen uns über zahlreichen Besuch in der Halle 5, Standnummer G113.
Sophia Boddenberg im taz Talk
im taz Studio auf der Leipziger Buchmesse
Die Autorin und Journalistin Sophia Boddenberg stellt ihr Buch Revolution der Frauen vor und im gemeinsamen Gespräch mit der Journalistin Nina Apin gehen sie Fragen über Feminismus aus Lateinamerika und Kollektivem Widerstand gegen Gewalt und Ausbeutung nach.
Veranstaltungsinformationen:
Wann: Do., 19.03.2026, 13:15 Uhr
Wo: Halle 5 | G500
Leipziger Messe
Messe-Allee 1
04356 Leipzig
Auf dem Gelände des ehemaligen Aspangbahnhofs in Wien erinnert heute ein Mahnmal an die Massendeportationen von rund 45.500 Jüdinnen und Juden.
Weniger präsent im öffentlichen Gedächtnis ist, dass sich die Deportationen ab 1943 auf den Wiener Nordbahnhof verlagerten – einem Ort, der bereits zuvor über “Schutzhaft”-Transporte der Gestapo zu einer direkten Verbindung zwischen Wien und Auschwitz wurde. Zwischen 1943 und 1945 wurden von dort mehr als 2.000 als jüdisch definierte Menschen in 33 Transporten nach Theresienstadt und Auschwitz verschleppt.
Die wissenschaftliche Publikation – geschrieben von Michaela Raggam-Blesch, Dieter Hecht und Heidemarie Uhl – widmet sich erstmals der Dokumentation und historischen Einordnung dieses Deportationsortes und rückt seine Bedeutung ins Bewusstsein.
Das Gespräch mit Michaela Raggam-Blesch und Dieter Hecht führt Matti Bunzl.
Dienstag, 21. April 2026, 18:30–20:00
Wien Museum, 1040 Wien, Karlsplatz 8
Liederabend mit Lesung aus dem Buch: „Dear Papa, how is you?“. Briefe von Erich Wolfgang Korngold, von Liz Malina.
Musiksalon
Donnerstag, 28. Mai 2026, um 19 Uhr
Palais Mollard, Herrengasse 9, 1010 Wien
Der Eintritt ist frei!