Die Beiträge im Buch wurden verfasst von:
Lina Eß (sie/ihr) studiert im Masterstudium Geschichte mit Schwerpunkt auf Frauen- und Geschlechtergeschichte sowie Alte Geschichte und Altertumskunde an der Universität Wien. Ihr zentrales Interessengebiet liegt in der queeren Geschichte, vor allem der Geschichte queerer Frauen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Im Rahmen eines Praktikums und anschließend ehrenamtlicher Mitarbeit bei Qwien hat sie vor allem Strafakten zu § 129 Ib StG aus der Zeit vor dem Nationalsozialismus bearbeitet.
Robin Fallmann hat das Bachelorstudium Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien abgeschlossen und studiert dort im Masterstudium Historische Hilfswissenschaften und Archivwissenschaft. Sein Forschungsinteresse gilt einerseits der Mediengeschichte, insbesondere historischen Radiosendungen, andererseits der queeren Geschichte. Er ist seit 2025 ehrenamtlicher Mitarbeiter bei Qwien, wo er derzeit außerdem projektbasiert an der Erschließung des Vereinsarchivs der LMC Vienna arbeitet.
Lucien Hammerschmidt (er/ihm) studiert seit 2022 Geschichte und Alte Geschichte an der Universität Wien und befindet sich zurzeit im Masterstudium Geschichte. 2024/25 verbrachte er zwei Semester an der Universität Cambridge. Sein zentrales Forschungsgebiet ist Kriegs- und Kulturgeschichte Europas in der Frühen Neuzeit. Er ist seit drei Jahren ehrenamtlich bei Qwien tätig und arbeitet dort vor allem an der digitalen Erfassung und Aufarbeitung von Strafakten.
Per Horn studiert an der Universität Wien im Masterstudium Geschichte mit den Schwerpunkten Frauen*- und Geschlechtergeschichte sowie Zeitgeschichte. Er befasst sich vornehmlich mit (de-)kolonialen Themen und verfolgt dabei einen antirassistischen und gendersensiblen Anspruch. Zuvor hat er an der Technischen Universität Darmstadt im Bachelor Geschichte mit dem Schwerpunkt Moderne studiert und sich in seiner Abschlussarbeit mit Formen von sexualisierter Gewalt in kolonialen Kontexten auseinandergesetzt.
Maya Michelsen (sie/ihr), geboren 2003 in Lübeck, studiert Kulturwissenschaften und künstlerische Praxis in Hildesheim, mit dem Schwerpunkt Theater und Film. Sie verbrachte ein Auslandssemester an der Universität Bern, wo sie sich unter anderem mit osteuropäischer Dramatik beschäftigte. Während ihres Studiums realisierte sie verschiedene Filmprojekte, kürzlich eine Mockumentary Serie (2026), und beschäftigt sich mit kultureller Geschichtsschreibung. Anfang 2026 absolvierte sie ein Praktikum bei Qwien.
Helmut Helene Mörwald hat in Salzburg eine Ausbildung zum Buchhändler absolviert. Seit 2021 arbeitet er bei Qwien, unter anderem an der Digitalisierung und Auswertung historischer Strafakten zu Verfahren nach § 129 Ib, an der Erschließung der Zeitschriftensammlung und im Besucher*innenservice. Zuvor war er in Wien und in Hamburg im Buchhandel und im Erotikfachhandel tätig.
Andreas Niedermeier (er/ihm) studiert im M.A. Germanistik und Gender Studies an der Ruhr-Universität Bochum. Zuvor hat er im B.A. Germanistik und Medienwissenschaft studiert. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Männlichkeitenforschung, dem Ökofeminismus und der neueren deutschen Literatur. Im Sommer 2025 absolvierte er ein Praktikum bei Qwien und arbeitete erstmals mit Strafakten aus der Zeit der Verfolgung homosexueller Menschen in Österreich. Zurzeit strebt er eine Promotion zur Propaganda in Literatur und Film zur Zeit des Nationalsozialismus an.
Kim Theodor Sonnenschein, 2001 geboren und in Bremen aufgewachsen, hat in Leipzig im Bachelor Germanistik studiert und lebt derzeit in Berlin. 2025 hat er im Rahmen eines Praktikums bei Qwien an der Digitalisierung und Aufarbeitung der Strafakten von Personen, die nach § 129 Ib verfolgt wurden, mitgewirkt.
Yukiko Sonntag studiert im Masterstudium Archivwissenschaft und Historische Hilfswissenschaften sowie Digital Humanities an der Universität Wien. Seit Mai 2025 arbeitet sie bei Qwien ehrenamtlich an der Erfassung von Jugendgerichtshofakten zu Verfahren nach § 129 Ib StG und der Auswertung und Digitalisierung medizinischer Zeitschriften des frühen 20. Jahrhunderts, seit Juli 2026 außerdem projektbasiert an der Erschließung des Archivs der Türkis Rosa Lila Villa. Daneben ist sie im Archiv der Österreichischen Provinz der Gesellschaft Jesu (AASI) tätig.
Flora Strobl (sie/they) studiert im Masterstudium Indogermanistik und historische Sprachwissenschaften an der Universität Wien. Seit Herbst 2024 arbeitet sie ehrenamtlich bei Qwien mit, vor allem an der Aufarbeitung von Strafakten zu Verfahren nach § 129 Ib StG, seit Juli 2026 außerdem projektbasiert an der Erschließung des Archivs der Türkis Rosa Lila Villa.
Hannes Sulzenbacher, 1994–1998 Ausstellungskurator am Jüdischen Museum Wien, 1998–2004 (Co-)Leitung des Kultur- und Entertainment-Festivals Wien ist andersrum, 1999–2021 freier Ausstellungskurator, 2014–2021 Leitung des wissenschaftlichkuratorischen Teams der österreichischen Ausstellung im Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau. Seit 2007 Co-Leitung von Qwien – Zentrum für queere Kultur und Geschichte, seit Juli 2022 Chefkurator am Jüdischen Museum Wien.
Thomas Tretzmüller (er/ihm) hat an der Universität Wien und an der Technischen Universität Berlin Geschichte und Germanistik studiert. Er ist seit 2018 Mitarbeiter bei Qwien, unter anderem für das historische Forschungsprojekt „Von Homoerotik zu Homophobie. Zur Dekonstruktion stereotyper Sexualitäts- und Männlichkeitsbilder des ‚Orients‘“. Seit 2021 leitet er bei Qwien Bibliothek und Archiv.
Felix Vofrei, B.A. studiert im Masterstudium Kunstgeschichte der Moderne und Gegenwart sowie International Gender Studies an der Ruhr-Universität Bochum. Er war von Oktober 2023 bis Dezember 2024 kuratorische Assistenz der Sammlung bildende Kunst am Gustav-Lübcke-Museum Hamm und arbeitet seit Januar 2025 als Wissenschaftliche Hilfskraft an der RUB. Sein Interesse gilt besonders der Intersektion von Gender, Queerness, Kunst und Politik. Im Juli und August 2026 führte ihn ein Praktikum zu Qwien.
Ort der Ausstellung:
Qwien – Zentrum für queere Geschichte
Ramperstorffergasse 39/7