Franziska Ammer und Roland Krebs von der Gebietsbetreuung laden zu einem Stadtspaziergang durch das Gebiet des Nordbahnhofs. Dabei gehen sie u.a. auf die Geschichte des und der umliegenden Viertel vor 1938 und die Stadtentwicklungsprozesse der letzten Jahrzehnte ein.
Die anschließende Buchpräsentation mit Michaela Raggam-Blesch und Diether Hecht wird moderiert von Magdalena Bauer vom DÖW.
Mittwoch, 16.09.2026
GB*Stadtteilmanagement Nordbahnviertel / Nordwestbahnhof
Treffpunkt: Nordbahnstraße 14, 1020 Wien
17 – 18 Uhr Spaziergang durch das Volkertviertel und das Nordbahnviertel
18 – 20 Uhr Buchpräsentation im Stadtteilmanagementbüro
Eine Anmeldung ist erforderlich.
Der Umgang von Marx und Engels mit Rassismus ist heiß umstritten. Waren beide selbst verkappte Rassisten – oder haben sie bereits en passant eine kritische Rassismustheorie entwickelt? Waren sie in ihrem Blick auf die sie umgebenden rassistischen Verhältnisse schlicht ›Kinder ihrer Zeit‹ – oder im Gegenteil ›ihrer Zeit weit voraus‹?
Die Debatte hat hohe aktuelle Bedeutung, weil der Vorwurf der Marxismus sei „rassistisch“, gerade unter jungen Leuten ein falsches Bild erzeugt. Auch die vor kurzem in Wien geführte Debatte, der Karl-Marx-Hof solle umbenannt werden, ging auf diesbezügliche Vorwürfe gegen den Marxismus zurück.
Lukas Egger (Wien) hat mit Wulf D. Hund (Hamburg) und Felix Lösing (Lüneburg) dazu das Buch „Marx, Engels und der Rassismus ihrer Zeit“ geschrieben.
Im Gespräch mit Michael Hopp stellt Egger die zentralen Ergebnisse der Studie vor – und verweist auf die Perspektive einer historisch-materialistischen Rassismustheorie. Diese ist das Gegenteil einer kanonischen Marx-Engels Exegese, die Widersprüche glättet, und Marx und Engels gegen jede Kritik verteidigt.
Margarethe Hilferding-Hönigsberg (1871–1942) setzte sich als Ärztin und Sozialpolitikerin im Roten Wien aktiv für bessere Lebensbedingungen der Bevölkerung und besonders für Frauengesundheit ein. Ihre Biografie steht exemplarisch für die Emanzipationskämpfe ihrer Zeit. Sie absolvierte als erste Frau in Wien ein Medizinstudium und war auch als erste Frau in der jungen Psychoanalyse aktiv.
Frauenstudienzirkel im ega: Eveline List spricht über ihr Buch
Donnerstag, 24. September 2026, 18 Uhr
ega:frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien
Um Anmeldung wird gebeten an: mauerhofer@chello.at
Über 2.000 Kopfbedeckungen sammelte der legendäre Augustin-Verkäufer Gerri Geiger (1968 – 2026) auf seinen Streifzügen durch die Stadt. Eine Sammlung, wie sie wienerischer nicht sein kann. Der Künstler Jürgen Glück, der Gerri beim Augustin-Verkauf kennenlernte, hat mehrere Hundert dieser «Kapperle» fotografiert. Nach seinem frühen Tod gibt der Augustin gemeinsam mit Jürgen Glück einen Teil der Sammlung als Buch heraus: ein Sammlungskatalog der ganz besonderen Art!
Buchpräsentation von Kapperle. Die Sammlung Gerri Geiger
Musik: Hirsch Fisch
In seinem neuen Buch „Zurück in den Hinterhof. Die USA und Lateinamerika“ widmet sich der Journalist und Autor Tobias Lambert der Neuausrichtung der US-amerikanischen Lateinamerikapolitik unter Trump und ordnet sie historisch ein.
Begrüßung: Dr. Luiz Ramalho, Lateinamerika-Forum Berlin
Moderation: Eva Grotenhuis, Rosa-Luxemburg-Stiftung
Im Anschluss besteht Gelegenheit zur Diskussion mit dem Autor.
Mittwoch, 7.10.2026, 19Uhr
Rosa-Luxemburg-Stiftung
Eva-Mamlok-Bibliothek
Straße der Pariser Kommune 8A
10243 Berlin
Von den spanischen Basiskomitees der 1930er bis ins heutige Rojava – und darüber hinaus?
In bestimmten historischen Situationen eröffneten sich für Rätebewegungen immer wieder neue Gestaltungsräume: Menschen nutzten die Gelegenheit, in Selbstorganisation neue Modelle gesellschaftlichen Zusammenlebens zu entwickeln. Mit zeitlichem Abstand betrachtet, erscheinen sie oft in der Gestalt historischer Übergangsphänomene von der einen zu einer anderen Ordnung. Zumeist verschwinden sie nach nur kurzer Zeit, zerschlagen von außen oder gescheitert an inneren Widersprüchen.
Diskussion/Vortrag:
Am Podium diskutieren Christoper Wimmer und Thomas Stölting. Moderation: Rhena Stürmer
Montag, 12. Oktober 2026, 19 Uhr
Veranstaltungsort
Salon des FMP1, 1.OG
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin
Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Münzenbergforum Berlin.
Die Teilnahme ist kostenfrei, aus organisatorischen Gründen wird um vorherige Anmeldung gebeten.
Christian Kravagna stellt sein neus Buch: "Die Kunst der Befreiung. Viktor Lowenfeld und die afroamerikanische Moderne" im Gespräch mit Kurator Tom Juncker vor.
Der Kunstpädagoge Viktor Lowenfeld wurde nach seiner Flucht vor den Nationalsozialisten in die Vereinigten Staaten an einem College für Schwarze in Hampton, Virginia, zu einer wichtigen Persönlichkeit in der Entwicklung des afroamerikanischen Modernismus. Sein antirassistischer Kunstunterricht steht für eine fruchtbare Transkulturation künstlerischer Ideen und pädagogischer Konzepte an der Kreuzung von jüdischen und Schwarzen Befreiungsbewegungen des 20. Jahrhunderts. Bedeutende afroamerikanische Künstler:innen wie John Biggers und Samella Lewis gingen aus Lowenfelds Klasse hervor, und 1943 wurden Arbeiten seiner Schüler:innen im Museum of Modern Art in New York präsentiert.
Donnerstag, 15. Oktober 2026 - 18:30 Uhr (Einlass 18:00 Uhr)
Jüdisches Museum Wien, Dorotheergasse 11, 1010 Wien
der Eintritt ist frei; Um Anmeldung wird gebeten
Buchvorstellung mit Bildern: Goldy Parin-Matthèy – Spanienkämpferin, Anarchistin, Psychoanalytikerin Leben und Werk
mit Ute Sonnleitner, Johannes Reichmayr und Michael Reichmayr
in der Anarchistischen Bibliothek Wien
VoKü ab 19.30, Beginn 20 Uhr
Gerhard Hanloser präsentiert und diskutiert sein Buch "Linker Antisemitismus" - Zur Kritik eines Kampfbegriffs.
Veranstaltende: marxistische linke & In Aktion gegen Krieg und Militarisierung (AKM)
Vom 30.10.-1.11. findet auch heuer wieder die wunderbare Linke Literaturmesse in Nürnberg statt. Wir sind mit einem Stand und Buchpräsentationen vertreten - und freuen uns auf Euren Besuch!