Veranstaltungen




14. September 2026, 19 Uhr, 1190 Wien
Diskussion/ Panel zu 90 Jahre Spanischer Bürgerkrieg

 

Aus Anlass des 90. Jahrestags des Spanischen Bürgerkriegs lädt das Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog zur Podiumsdiskussion:

 

In Anwesenheit der spanischen Botschafterin I.E. Frau Aurora Mejía diskutieren Thomas Stölting, Autor des Buchs Franco muss vergessen werden Der Spanische Bürgerkrieg und das Erinnern, Irene Filip, Leiterin des Spanien-Archivs des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstands (DÖW) und Ute Sonnleitner, Historikerin mit Schwerpunkten Widerstand und Subversion, Migrationsgeschichte und Frauen- und Geschlechterforschung über den Spanischen Bürgerkrieg, das Erinnern an ihn und wie man das Spalten von Gesellschaften verhindern kann.

Es moderiert Philipp Blom.

 

Am Montag, 14.09.2026 um 19 Uhr.
Im Bruno Kreisky Forum
Armbrustergasse 15, 1190 Wien

Um Anmeldung wird gebeten.

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16. September 2026, 17 Uhr — 20 Uhr, 1020 Wien
Stadtspaziergang & Buchpräsentation "Der Wiener Nordbahnhof als Deportationsort"

 

Franziska Ammer und Roland Krebs von der Gebietsbetreuung laden zu einem Stadtspaziergang durch das Gebiet des Nordbahnhofs. Dabei gehen sie u.a. auf die Geschichte des und der umliegenden Viertel vor 1938 und die Stadtentwicklungsprozesse der letzten Jahrzehnte ein.
 

Die anschließende Buchpräsentation mit Michaela Raggam-Blesch und Diether Hecht wird moderiert von Magdalena Bauer vom DÖW.

 

Mittwoch, 16.09.2026

GB*Stadtteilmanagement Nordbahnviertel / Nordwestbahnhof
Treffpunkt: Nordbahnstraße 14, 1020 Wien

17 – 18 Uhr     Spaziergang durch das Volkertviertel und das Nordbahnviertel
18 – 20 Uhr     Buchpräsentation im Stadtteilmanagementbüro

Eine Anmeldung ist erforderlich.

 

 

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17. September 2026, 18.30 Uhr, Wien
Roter Salon: Marx, Engels und der Rassismus ihrer Zeit

 

Der Umgang von Marx und Engels mit Rassismus ist heiß umstritten. Waren beide selbst verkappte Rassisten – oder haben sie bereits en passant eine kritische Rassismustheorie entwickelt? Waren sie in ihrem Blick auf die sie umgebenden rassistischen Verhältnisse schlicht ›Kinder ihrer Zeit‹ – oder im Gegenteil ›ihrer Zeit weit voraus‹? 

Die Debatte hat hohe aktuelle Bedeutung, weil der Vorwurf der Marxismus sei „rassistisch“, gerade unter jungen Leuten ein falsches Bild erzeugt. Auch die vor kurzem in Wien geführte Debatte, der Karl-Marx-Hof solle umbenannt werden, ging auf diesbezügliche Vorwürfe gegen den  Marxismus zurück.

Lukas Egger (Wien) hat mit Wulf D. Hund (Hamburg) und Felix Lösing (Lüneburg) dazu das Buch „Marx, Engels und der Rassismus ihrer Zeit“ geschrieben.

Im Gespräch mit Michael Hopp stellt Egger die zentralen Ergebnisse der Studie vor – und verweist auf die Perspektive einer historisch-materialistischen Rassismustheorie. Diese ist das Gegenteil einer kanonischen Marx-Engels Exegese, die Widersprüche glättet, und Marx und Engels gegen jede Kritik verteidigt.

 

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24. September 2026, 18 Uhr, 1060 Wien
Frauenstudienzirkel im ega: Eveline List spricht über ihr Buch: Zwischen Psychoanalyse und Sozialismus. Die Frauenärztin Margarethe Hilferding-Hönigsberg

 

Margarethe Hilferding-Hönigsberg (1871–1942) setzte sich als Ärztin und Sozialpolitikerin im Roten Wien aktiv für bessere Lebensbedingungen der Bevölkerung und besonders für Frauengesundheit ein. Ihre Biografie steht exemplarisch für die Emanzipationskämpfe ihrer Zeit. Sie absolvierte als erste Frau in Wien ein Medizinstudium und war auch als erste Frau in der jungen Psychoanalyse aktiv.

 

Frauenstudienzirkel im ega: Eveline List spricht über ihr Buch


Donnerstag, 24. September 2026, 18 Uhr

ega:frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien

Um Anmeldung wird gebeten an: mauerhofer@chello.at

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02. Oktober 2026, 18.30 Uhr, 1160 Wien
Präsentation "Kapperle"

 

Über 2.000 Kopfbedeckungen sammelte der legendäre Augustin-Verkäufer Gerri Geiger (1968 – 2026) auf seinen Streifzügen durch die Stadt. Eine Sammlung, wie sie wienerischer nicht sein kann. Der Künstler Jürgen Glück, der Gerri beim Augustin-Verkauf kennenlernte, hat mehrere Hundert dieser «Kapperle» fotografiert. Nach seinem frühen Tod gibt der Augustin gemeinsam mit Jürgen Glück einen Teil der Sammlung als Buch heraus: ein Sammlungskatalog der ganz besonderen Art!

 

Buchpräsentation von Kapperle. Die Sammlung Gerri Geiger
Musik: Hirsch Fisch

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15. Oktober 2026, 18.30 Uhr, 1010 Wien
Präsentation: "Die Kunst der Befreiung. Viktor Lowenfeld und die afroamerikanische Moderne"

 

Christian Kravagna stellt sein neus Buch: "Die Kunst der Befreiung. Viktor Lowenfeld und die afroamerikanische Moderne" im Gespräch mit Kurator Tom Juncker vor.

 

Der Kunstpädagoge Viktor Lowenfeld wurde nach seiner Flucht vor den Nationalsozialisten in die Vereinigten Staaten an einem College für Schwarze in Hampton, Virginia, zu einer wichtigen Persönlichkeit in der Entwicklung des afroamerikanischen Modernismus. Sein antirassistischer Kunstunterricht steht für eine fruchtbare Transkulturation künstlerischer Ideen und pädagogischer Konzepte an der Kreuzung von jüdischen und Schwarzen Befreiungsbewegungen des 20. Jahrhunderts. Bedeutende afroamerikanische Künstler:innen wie John Biggers und Samella Lewis gingen aus Lowenfelds Klasse hervor, und 1943 wurden Arbeiten seiner Schüler:innen im Museum of Modern Art in New York präsentiert.

Donnerstag, 15. Oktober 2026 - 18:30 Uhr (Einlass 18:00 Uhr)
Jüdisches Museum Wien, Dorotheergasse 11, 1010 Wien

 

der Eintritt ist frei; Um Anmeldung wird gebeten

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29. Oktober 2026, 19 Uhr, München
Gerhard Hanloser: "Linker Antisemitismus" - Zur Kritik eines Kampfbegriffs

 

Gerhard Hanloser präsentiert und diskutiert sein Buch "Linker Antisemitismus" - Zur Kritik eines Kampfbegriffs.

 

Veranstaltende: marxistische linke & In Aktion gegen Krieg und Militarisierung (AKM)

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