Thomas Stölting stellt sein Buch: Franco muss vergessen werden. Der Spanische Bürgerkrieg und das Erinnern vor und lädt zur Diskussion.
Marburg, 1. September
Buchvorstellung und Gespräch
Buchhandlung Roter Stern
Dienstag, 1. September 2026
20:30 Uhr im Café am Grün, Am Grün 28
(neben der Buchhandlung)
Köln, 3. September
Buchvorstellung und Gespräch
NS-Dokumentationszentrum EL DE Haus Köln
Donnerstag, 3. September
18:00 Uhr, Appellhofplatz 23-25
Der Mandelbaum Verlag ist auch heuer wieder mit einem Büchertisch auf dem Volksstimmefest vertreten.
Gemeinsam mit dem Karl Dietz Verlag Berlin freuen wir uns über zahlreichen Besuch auf der Jesuitenwiese im Prater.
Aus Anlass des 90. Jahrestags des Spanischen Bürgerkriegs lädt das Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog zur Podiumsdiskussion:
In Anwesenheit der spanischen Botschafterin I.E. Frau Aurora Mejía diskutieren Thomas Stölting, Autor des Buchs Franco muss vergessen werden Der Spanische Bürgerkrieg und das Erinnern, Irene Filip, Leiterin des Spanien-Archivs des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstands (DÖW) und Ute Sonnleitner, Historikerin mit Schwerpunkten Widerstand und Subversion, Migrationsgeschichte und Frauen- und Geschlechterforschung über den Spanischen Bürgerkrieg, das Erinnern an ihn und wie man das Spalten von Gesellschaften verhindern kann.
Es moderiert Philipp Blom.
Am Montag, 14.09.2026 um 19 Uhr.
Im Bruno Kreisky Forum
Armbrustergasse 15, 1190 Wien
Um Anmeldung wird gebeten.
Franziska Ammer und Roland Krebs von der Gebietsbetreuung laden zu einem Stadtspaziergang durch das Gebiet des Nordbahnhofs. Dabei gehen sie u.a. auf die Geschichte des und der umliegenden Viertel vor 1938 und die Stadtentwicklungsprozesse der letzten Jahrzehnte ein.
Die anschließende Buchpräsentation mit Michaela Raggam-Blesch und Diether Hecht wird moderiert von Magdalena Bauer vom DÖW.
Mittwoch, 16.09.2026
GB*Stadtteilmanagement Nordbahnviertel / Nordwestbahnhof
Treffpunkt: Nordbahnstraße 14, 1020 Wien
17 – 18 Uhr Spaziergang durch das Volkertviertel und das Nordbahnviertel
18 – 20 Uhr Buchpräsentation im Stadtteilmanagementbüro
Eine Anmeldung ist erforderlich.
Der Umgang von Marx und Engels mit Rassismus ist heiß umstritten. Waren beide selbst verkappte Rassisten – oder haben sie bereits en passant eine kritische Rassismustheorie entwickelt? Waren sie in ihrem Blick auf die sie umgebenden rassistischen Verhältnisse schlicht ›Kinder ihrer Zeit‹ – oder im Gegenteil ›ihrer Zeit weit voraus‹?
Die Debatte hat hohe aktuelle Bedeutung, weil der Vorwurf der Marxismus sei „rassistisch“, gerade unter jungen Leuten ein falsches Bild erzeugt. Auch die vor kurzem in Wien geführte Debatte, der Karl-Marx-Hof solle umbenannt werden, ging auf diesbezügliche Vorwürfe gegen den Marxismus zurück.
Lukas Egger (Wien) hat mit Wulf D. Hund (Hamburg) und Felix Lösing (Lüneburg) dazu das Buch „Marx, Engels und der Rassismus ihrer Zeit“ geschrieben.
Im Gespräch mit Michael Hopp stellt Egger die zentralen Ergebnisse der Studie vor – und verweist auf die Perspektive einer historisch-materialistischen Rassismustheorie. Diese ist das Gegenteil einer kanonischen Marx-Engels Exegese, die Widersprüche glättet, und Marx und Engels gegen jede Kritik verteidigt.
Über 2.000 Kopfbedeckungen sammelte der legendäre Augustin-Verkäufer Gerri Geiger (1968 – 2026) auf seinen Streifzügen durch die Stadt. Eine Sammlung, wie sie wienerischer nicht sein kann. Der Künstler Jürgen Glück, der Gerri beim Augustin-Verkauf kennenlernte, hat mehrere Hundert dieser «Kapperle» fotografiert. Nach seinem frühen Tod gibt der Augustin gemeinsam mit Jürgen Glück einen Teil der Sammlung als Buch heraus: ein Sammlungskatalog der ganz besonderen Art!
Buchpräsentation von Kapperle. Die Sammlung Gerri Geiger
Musik: Hirsch Fisch
Gerhard Hanloser präsentiert und diskutiert sein Buch "Linker Antisemitismus" - Zur Kritik eines Kampfbegriffs.
Veranstaltende: marxistische linke & In Aktion gegen Krieg und Militarisierung (AKM)