Christian Kravagna stellt sein neus Buch: "Die Kunst der Befreiung. Viktor Lowenfeld und die afroamerikanische Moderne" im Gespräch mit Kurator Tom Juncker vor.
Der Kunstpädagoge Viktor Lowenfeld lehrte nach seiner Flucht vor den Nationalsozialisten in die Vereinigten Staaten an einem Schwarzen College in Hampton, Virginia, und wurde zu einer wichtigen Persönlichkeit in der Entwicklung des afroamerikanischen Modernismus. Sein antirassistischer Kunstunterricht steht für eine fruchtbare Transkulturation künstlerischer Ideen und pädagogischer Konzepte an der Schnittstelle von jüdischen und Schwarzen Befreiungsbewegungen des 20. Jahrhunderts. Bedeutende afroamerikanische Künstler:innen wie John Biggers und Samella Lewis gingen aus Lowenfelds Klasse hervor, und 1943 wurden Arbeiten seiner Schüler:innen im Museum of Modern Art in New York präsentiert.
Donnerstag, 15. Oktober 2026 - 18:30 Uhr (Einlass 18:00 Uhr)
Jüdisches Museum Wien, Dorotheergasse 11, 1010 Wien
der Eintritt ist frei; Um Anmeldung wird gebeten
Die Literarische Gesellschaft Mödling lädt ein zur Buchpräsentation mit Natascha Bobrowsky. Sie stellt ihre Forschung mit dem Buch »Verbotene Beziehungen. Weibliche Homosexualität im nationalsozialistischen Österreich« vor.
Die Autorin, die als Universitätsassistentin am Institut für Geschichte der Universität Wien arbeitet, beschäftigt sich seit Jahren mit den Biografien jener Frauen, die wegen gleichgeschlechtlichen Handlungen zwischen 1938 und 1945 nach § 129Ib StG beschuldigt, verurteilt und inhaftiert wurden.
»Verbotene Beziehungen« fordert patriarchale Narrative heraus, indem es die Lebensgeschichten verfolgter Frauen aus herrschaftskritischen Perspektiven gegenliest.
Buchvorstellung mit Bildern: Goldy Parin-Matthèy – Spanienkämpferin, Anarchistin, Psychoanalytikerin Leben und Werk
mit Ute Sonnleitner, Johannes Reichmayr und Michael Reichmayr
in der Anarchistischen Bibliothek Wien
VoKü ab 19.30, Beginn 20 Uhr
Früher bedeutete der Besitz von Land Freiheit und Existenzsicherheit. Unser Freiheitsverständnis hat sich jedoch gewandelt: Wir wollen von anstrengender und reproduktiver Tätigkeit befreit sein, meist durch technologische Hilfsmittel oder die Auslagerung in den Niedriglohnsektor. Doch dieses Freiheitsverständnis, so Berlan, entstammt historisch der bürgerlichen Ideologie. Es hat sich mittlerweile tief in die moderne Gesellschaft eingeschrieben und hindert uns daran, vom herrschenden System unabhängige Formen der Existenz anzustreben. In seinem Buch ruft Aurélien Berlan daher dazu auf, kollektive Autonomie zu einer politischen Praxis zu machen und so der vermeintlichen Alternativlosigkeit entgegenzutreten.
Präsentation und Diskussion von Land und Freiheit. Kollektive Autonomie gegen den Wahn der Erlösung mit dem Autor Aurélien Berlan.
Eine Kooperation von RiseUp und dem Mandelbaum Verlag
Gerhard Hanloser präsentiert und diskutiert sein Buch "Linker Antisemitismus" - Zur Kritik eines Kampfbegriffs.
Veranstaltende: marxistische linke & In Aktion gegen Krieg und Militarisierung (AKM)
Aurelian Berlan präsentiert und diskutiert sein Buch Land und Freiheit. Kollektive Autonomie gegen den Wahn der Erlösung in der Buchhandlung Schwarze Risse im Berliner Mehringhof!
Anschließend laden wir anlässlich unserer drei Jubiläen (30 Jahre Mandelbaum, 15 Jahre kritik & utopie, 5 Jahre Genossenschaft) zu einem kleinen Umtrunk. Wir freuen uns auf Euch!
Vom 30.10.-1.11. findet auch heuer wieder die wunderbare Linke Literaturmesse in Nürnberg statt. Wir sind mit einem Stand und Buchpräsentationen vertreten - und freuen uns auf Euren Besuch!
Unsere Präsentationen:
Samstag, 31.10., 16 Uhr: Tobias Lambert, Zurück in den Hinterhof
Samstag, 31.10., 18 Uhr: Aurélien Berlan, Land und Freiheit
Sonntag, 1.11., 13 Uhr: Robert Foltin, Soziale Bewegungen in Österreich
Aurélien Berlan präsentiert sein Buch Land und Freiheit. Kollektive Autonomie gegen den Wahn der Erlösung an drei Abenden in der Schweiz:
Bern
2. November 2026, 19 Uhr:
Politsche Bibliothek in der Genossenschaft Warmbächli, Holligerhof 8, 3008 Bern
Zürich
3. November 2026, 19 Uhr:
laboer.ch - Labör, Affolternstr. 76, nahe SBB-Bahnhof Oerlikon, 8050 Zürich
Winterthur
4. November 2026, 20 Uhr:
Gasthof zum Widder, Metzgass 9, 8400 Winterthur
Präsentation und Diskussion von Krieg und Friedensbewegung: Feministische Perspektiven mit den Herausgeberinnen Birge Krondorfer und Irmgard Voglmayr