Anne Bennent, Otto Lechner und Peter Rosmanith nähern sich Ilse Aichingers Meisterwerk mit Spieltrieb, Phantasie und Virtuosität. Der Roman erzählt von Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung, doch selbst im Schrecken gewinnt die Sprache ihre magische Kraft zurück – und die Welt ihre Stimme.
Die größere Hoffnung - von Ilse Aichinger
Anne Bennent - Stimme
Otto Lechner - Akkordeon, Schlagzeug
Peter Rosmanith - Perkussion
Link zum gleichnamigen Klangbuch
Freitag,12. Juni 2026, 19:30 - Sargfabrik Rooftop Festival
Sargfabrik, Goldschlagstraße 169, 1140 Wien
Eintritt: € 29,00 / € 20,00 (bis 27 Jahre)
Demokratie braucht Bildung - Erwachsenenbildung und Demokratie
Die christlichen Kirchen haben sich sowohl in ihrer Sozialethik als auch in der Praxis für solidarische gesellschaftliche Strukturen stark gemacht. Die Katholische Sozialakademie Österreichs (ksœ) skizziert Josef P. Mautner als Impulsgeberin für gesellschaftliche Veränderung. Die Buchpräsentation bietet Einblicke in die Arbeit der ksœ von ihrer Gründung 1958 bis zum sogenannten „Relaunch“ 2021. Zusätzlich werden Zukunftsperspektiven für gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen gegeben. Einige dieser Zukunftsperspektiven – Demokratiebildung und politische Erwachsenenbildung – werden im anschließenden Gespräch zum Thema.
Autor Josef P. Mautner diskutiert mit Sieglinde Rosenberger.
Zur Anmeldung
Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Katholischen Arbeiter:innen Bewegung Österreich (KABÖ) und dem Renner-Institut.
Autorin und Psychoanalytikerin Eveline List stellt ihr Buch "Zwischen Psychoanalyse und Sozialismus. Die Frauenärztin Margarethe Hilferding-Hönigsberg" im Gespräch mit Kathrin Wohlmuth-Konrad vor.
Margarethe Hilferding-Hönigsberg (1871–1942) war als Ärztin und Sozialpolitikerin höchst aktiv im Roten Wien und setzte sich für Rechte sowie bessere Lebensbedingungen der deklassierten Bevölkerung und besonders für Frauengesundheit ein. Ihre Biografie steht exemplarisch für die Emanzipationskämpfe ihrer Zeit, und ihr soziales Engagement und Handeln war ebenso mutig wie pragmatisch.
Mittwoch, 17. Juni 2026, 19 Uhr
Buchhandlung ORLANDO
Liechtensteinstr. 17
1090 Wien
Der Eintritt ist frei
Autorin Gabriele Anderl stellt ihr Buch "Jüdisches Leben in Wien Landstraße" im 3. Bezirk vor.
In ihrem Buch porträtiert sie zahlreiche Familien, Unternehmen und Berufsgruppen, wie etwa die jüdischen Viehkommissionäre vom Schlachthof St. Marx, den "Armenarzt" und Politiker Ignaz Mandl, den sozialdemokratischen Politiker Robert Danneberg, den Maler Egon Vitalis Biel oder die Familien Mautner-Markhof und jene der Schriftstellerinnen Ilse Aichinger und Hilde Spiel.
Mittwoch, 17. Juni 2026, 18 Uhr
das Packhaus, Marxergasse 24/Stiege 2, 1030 Wien
Eintritt frei
Feministische Perspektiven auf Krieg und Friedensbewegung in Zeiten von Eskalation, Gewalt, Militarisierung
Buchpräsentation – Impulse – Austausch: Die Herausgeberinnen Irmtraud Voglmayr und Birge Krondorfer geben an diesem Abend Einlicke in die vielfältigen Themen des Buches und stehen anschließend für Austausch, Diskussion und Vernetzung zur Verfügung.
Anmeldung:office@friedensbuero.at
Ankommen bei Getränken und kleinem Imbiss
Eine Veranstaltung des Friedensbüro Salzburg und des Salzburger Frauenrat in Kooperation mit dem AAI Salzburg und der Katholischen Frauenbewegung Salzburg
Radiosendung auf Ö1 Dimensionen
Verschwiegen, verfolgt, vergessen
Homosexuelle Frauen im Österreich der NS-Zeit
Gestaltung: Sabrina Adlbrecht
Die Forschung hat verfolgte Frauen lange kaum beachtet. Etwa 20 Schicksale hat nun die Wiener Historikerin Natascha Bobrowsky akribisch recherchiert und in einem Buch versammelt.
Die Ausstellung „Ich bin Ruth. Das kurze Leben der Ruth Maier“ findet in Kooperation mit dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) von 18. September 2025 bis 15. Oktober 2026 im Äußeren Burgtor der Wiener Hofburg am Heldenplatz statt.